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STEYR. Die Software-Firma BMD platzt aus allen Nähten. Deshalb wird die Zentrale am westlichen Steyrer Stadtrand um ein drittes Gebäude erweitert.

BMD-Geschäftsführer Ferdinand Wieser (links) und Bürgermeister Gerald Hackl Foto: BMD/Bota
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Zehn Millionen Euro investiert BMD in den Neubau mit 2000 Quadratmetern Büronutzfläche sowie den Umbau von BMD2 (Kantine). „Standorttreue ist keine Selbstverständlichkeit“, freut sich Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) beim Spatenstich, dass sich ein Leitbetrieb der Software-Branche zu Steyr bekennt.

Rasant gewachsen

BMD ist in den letzten Jahren rasant gewachsen und hat mittlerweile 450 Mitarbeiter in Österreich. Einige davon wurden nach Neuzeug sowie ins Stadtgut nach Gleink ausgelagert, weil in der Firmenzentrale kein Platz mehr ist. „Unser Hauptwachstum liegt im Service-Bereich“, sagt BMD-Geschäftsführer Ferdinand Wieser.

Fertigstellung im Herbst 2018

1600 Kunden wurden im letzten Wirtschaftsjahr betreut, weshalb es vor allem in der Kundenbetreuung viele neue Mitarbeiter gibt. Und die werden künftig im Gebäude BMD3, dessen Fertigstellung für Herbst 2018 geplant ist, untergebracht. Konzipiert ist BMD3 für 180 Mitarbeiter, wobei eine Erweiterung für 120 weitere Angestellte möglich ist. „Kaum ein Mitarbeiter wird dort seinen eigenen, fixen Arbeitsplatz haben“, erklärt Wieser.

Verschiedene Zonen

Stattdessen setzt man auf moderne, tätigkeitsbezogene Arbeitsplätze mit verschieden Zonen. Etwa eine zum Telefonieren in einer typischen Hotline-Umgebung im Großraum oder eine Zone mit Schreibtischen zum Testen von Programmen oder bearbeiten von E-Mails. „Es wird auch spezielle Boxen für Web-Schulungen und einen „Silentroom“ für Denkarbeiten geben“, so Wieser.


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