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STEYR. Viele Betriebe in der Wirtschaftsregion Steyr sind international tätig und exportorientiert. Und auf der Suche nach Fachkräften mit den richtigen Kompetenzen.

Von links: Alois Aigner, Brigitte Egartner, Doris Hagspiel und Manfred Kalchmair Foto: RMOÖ
Von links: Alois Aigner, Brigitte Egartner, Doris Hagspiel und Manfred Kalchmair Foto: RMOÖ

Diese Dynamik freut, fordert aber auch. In der Fachhochschule Steyr trafen einander Vertreter von Unternehmen und Gemeinden, um über das Ankommen, Zurückkommen und Bleiben von neu gewonnenen Fachkräften aus dem In- und Ausland zu diskutieren. Die Fragen dieses Abends: Wofür steht ein Arbeitgeber, was macht einen Standort attraktiv und was kann eine Gemeinde bzw. eine Region zur Attraktivität beitragen?

Prozess des „Onboardings“

In ihrem Vortrag „Globale Talente managen“ präsentierte Fachhoschul-Dekanin Margarethe Überwimmer Ergebnisse aus der Befragung von Unternehmern und aus der eigenen Forschung. Sie empfiehlt vor allem mehr Aufmerksamkeit für den Prozess des „Onboardings“, also des Eingliederns von neuen Mitarbeitern, um das Abwanderungsrisiko innerhalb der ersten drei Jahre zu verringern.

Angeregte Diskussion

Über die Praxis in Unternehmen diskutierte Überwimmer anschließend mit Judith Ringer, Geschäftsführerin von STI-Steyr trucks and sales international und mit Thomas Mitterhauser, der das Service von Welcome 2 Upper Austria der BizUp für internationale Fach- und Spitzenkräfte vorstellte. Landtagsabgeordneter Christian Dörfel als Bürgermeister von Steinbach und Obmann des Regionalforums Steyr-Kirchdorf begrüßte die Kooperation von Betrieben und Gemeinden, um attraktive Lebens- und Wirtschaftsräume zu entwickeln und Abwanderung zu vermeiden.

Ankommen in den Gemeinden

„Nicht jeder Service kann in jeder Gemeinde geboten werden, aber die Information zum nächstgelegenen Angebot soll leicht verfügbar sein“, so Dörfel. Über das Ankommen auf lokaler Ebene diskutierte an diesem Abend der Sierninger Bürgermeister Manfred Kalchmair mit Brigitte Egartner (Paraplü-Integrationszentrum Steyr) und Alois Aigner, RMOÖ, der Erfahrungen aus Kooperationsprozessen wie Lebensraum Ennstal einbrachte.

Willkommens-Check

Angebote für Familien, Übersetzungshilfen als Unterstützung, persönliche Ansprechpartner nutzen – bei diesem Gespräch wurden auch sehr praktische Tipps angesprochen. Doris Hagspiel vom Regionalmanagement Oberösterreich (RMOÖ) informierte die Teilnehmer abschließend, dass sich bereits rund 50 Gemeinden und 45 Betriebe einem Willkommens-Check unterzogen haben, um die eigene Arbeit zu überprüfen.


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