Deutliches Plus beim Steyrer Rechnungsabschluss
STEYR. Mit einem Plus von 2,6 Millionen Euro beschließt die Stadt das Rechnungsjahr 2017.

Für die laufende Gebarung (Einnahmen/Ausgaben ohne Tilgungen) errechnet sich sogar ein Überschuss von 5,64 Millionen.“Rechnerisch berücksichtigt im Jahresabschluss-Überschuss sind neben den Einnahmen (133,52 Millionen) und Ausgaben (129,88 Millionen) auch die Dividendenzuführung der Stadtbetriebe in Höhe von 1,5 Millionen sowie eine Gewinnentnahme aus den Kommunalbetrieben von 0,5 Millionen Euro. Außerdem haben wir auch von einer einmaligen Einnahmensteigerung bei den Bundesertragsanteilen um einen Monatswert (2,4 Millionen) profitiert“, stellt Finanzreferent Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) fest. Er kritisiert die nach wie vor sehr hohe Kostenbelastung durch das Land Oberösterreich. Bei den Transferleistungen ergibt sich 2017 für die Stadt ein Minus von 16,35 Millionen Euro.
Schulden überschaubar
Durch die Konvertierung von drei Frankenkrediten stieg der Schuldenstand geringfügig auf 62 Millionen Euro an. Inklusive Bewertung der noch aushaftenden Frankenkredite ergibt sich ein Schuldenstand von 72,2 Millionen Euro. 2016 lag dieser Wert noch bei 77 Millionen Euro.


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