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STEYR. Maturant Elias Rubasch vom BRG Steyr Michaelerplatz konnte mit seiner vorwissenschaftlichen Arbeit (VWA) beim Hans-Riegel-Fachpreis überzeugen.

Foto: Martin Haberbauer
Foto: Martin Haberbauer

Rubasch durfte sich bei der Preisverleihung im Festsaal der JKU in Linz über Platz zwei im Bereich Physik freuen. Der Maturant beschäftigt sich in seiner VWA, die den Titel „Der ökologische Fußabdruck eines Elektroautos im Vergleich mit anderen Antriebsformen“ trägt, mit der Frage, ob Elektroautos tatsächlich so umweltfreundlich sind, wie gemeinhin behauptet wird.

Kritik wird lauter

Gerade in letzter Zeit sind diese Fahrzeuge wieder ein wenig in die Kritik geraten. Ein E-Auto braucht zum Betrieb elektrische Energie, also Strom – und dass dieser Strom nicht einfach so aus der Steckdose kommt, ist den meisten durchaus bewusst. Doch woher kommt der Strom eigentlich genau? Wie setzt er sich zusammen? Und wieviel CO2 wird bei der Stromerzeugung insgesamt freigesetzt? Ganz abgesehen davon ist der Akku eines Elektroautos ein technologisches Wunderwerk, das aus teils seltenen Materialien besteht, die mit mehr oder weniger großem Aufwand abgebaut werden müssen. Wie wirkt sich das auf die CO2-Bilanz insgesamt aus? Wenn man alle diese Dinge berücksichtigt, ist das Elektroauto jetzt wirklich noch umweltfreundlicher als Diesel oder Benziner?

Fragen abgearbeitet

Elias Rubasch geht in seiner Arbeit auf all diese Fragen ausführlich ein, betrachtet dabei nicht nur Aspekte wie den CO2-Verbrauch bei Herstellung und Recycling der einzelnen Komponenten der Fahrzeuge, sondern analysiert auch den Strommix in Österreich genau und berücksichtigt außerdem die Herkunft des importierten Stroms, um damit eine fundierte Einschätzung über den CO2-Ausstoß in der gesamten Lebensdauer eines Elektroautos abgeben und mit dem der anderen Fahrzeugtypen vergleichen zu können. Abgerundet wird seine Arbeit durch konkrete Betrachtungen zum eigenen Elektrofahrzeug, das (teilweise) mittels der eigenen Photovoltaikanlage geladen wird.

Klares Ergebnis

Abschließend kann Rubasch in seiner Arbeit feststellen: „Ausschlaggebend für die Ökobilanz ist, aus welcher Primärenergie der Strom gewonnen wird. Österreich ist mit den vielen Wasserkraftwerken und anderen erneuerbaren Energien sehr ökologisch aufgestellt, weshalb Elektroautos hierzulande deutlich bessere CO2-Werte aufweisen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.“


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