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STEYR. Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) präsentierte den Rechnungsabschluss 2018, der ein deutliches Plus aufweist.

Der Personalaufwand war 2018 trotz gestiegener Gehälter praktisch gleich wie 2017. Vor zehn Jahren gab Steyr noch über ein Viertel des Budgets für Personalkosten aus, aktuell sind es nur noch 18,6 Prozent. Grafik: Magistrat

„Das Jahresrechenergebnis 2018 weist inklusive der Aufstockung der Rücklagen ein klares Plus von mehr als zwei Millionen Euro auf. Wir schreiben echte schwarze Zahlen“, sagt Finanzreferent und Bürgermeister Gerald Hackl. „Wir haben dieses positive Ergebnis erreicht, obwohl wir überdurchschnittlich viel investiert haben und der Belastungsdruck durch das Land Oberösterreich unvermindert angehalten, ja sich sogar noch weiter verstärkt hat.“

Änderung nicht in Sicht

So habe sich der Negativsaldo im ordentlichen Haushalt, der sich aus den Transferzahlungen an die Stadt und den verpflichtenden Abgaben an das Land in einem Jahr errechnet, um eine weitere Million erhöht und einen neuen Rekordwert von mehr als 17 Millionen Euro zu Lasten der Stadt erreicht. „Diese Entwicklung schreit nach einer Änderung zugunsten der Städte und Gemeinden, die leider nach wie vor nicht einmal in Ansätzen erkennbar ist“, so Hackl.

Spitzenwert beim Personal

Dass man beim Personal seit vielen Jahren nur noch sehr sparsam nachbesetzt, tut dem Budget gut. „Jetzt sind wir aber am Limit, mehr können wir nicht mehr einsparen“, sagt der Bürgermeister. Der Personalkostenanteil am ordentlichen Haushalt beträgt nur noch 18,63 Prozent. „Das ist ein Spitzenwert, den wir durch kluge und restriktive Personalpolitik, aber auch durch die eingesetzten Mitarbeiter aus der Aktion 20.000 erreichen konnten“, erklärt Hackl. Auch die Funktionärsbezüge (politische Mandatare) blieben mit 1,7 Millionen Euro gleich wie 2017.

Schulden sinken

Der Gesamtschuldenstand der Stadt beträgt inklusive der aushaftenden Darlehen 68,54 Millionen Euro, der niedrigste Wert seit mehr als zehn Jahren.


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