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SIERNING. Ein flexibles, vernetztes und günstiges Arbeitsumfeld ist eine unverzichtbare Inspirationsquelle für innovative Unternehmen. Deshalb muss der Ausbau gemeinschaftlicher Arbeitsplätze konsequent vorangetrieben werden.

WKO-Obfrau Judith Ringer (re.) und Bettina Stelzer-Wögerer forcieren den Community-Gedanken im Bezirk Steyr-Land. Foto: Kainrath

Um neue Denkansätze zu fördern, arbeitet Frau in der Wirtschaft (FidW) seit Jahren an der Entwicklung eines Coworking Spaces. „Was wir wollen, reicht viel weiter als bloße Raum- oder Schreibtischvermietung“, betont die Vorsitzende Bettina Stelzer-Wögerer. „Unser Ziel ist es, eine Community zu schaffen, die für Frauen, junge Unternehmer und EPUs ebenso spannend ist wie für eingesessene KMUs, Industrie und Wissenschaft.“ Sie alle brauchen nicht nur ein tolles Arbeitsumfeld, sondern auch ideale Voraussetzungen, um Know-how auszutauschen, konventionelle Strukturen zu verlassen, neue Geschäftsideen zu entwickeln und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Gemeinsam mit FidW forciert die WKO Steyr-Land deshalb den Ausbau gemeinschaftlicher Arbeitsplätze. „Nach intensiven Workshops und Recherchen haben wir ein Konzept entwickelt, das unseren Mitgliedsbetrieben und zukünftigen Mietern beste Perspektiven bietet“, unterstreicht Obfrau Judith Ringer. Dieses Konzept wird in Sierning nun erstmals Realität, denn die Raiffeisenbank Sierning Enns errichtet in der ehemaligen Kaiser-Franz-Josef-Schule bis Mitte 2020 einen hochmodernen Coworking Space. „Erste Gespräche mit Interessenten waren sehr positiv“, betont Judith Ringer. „Wir werden weiterhin alles unternehmen, um die Wirtschaftsregion Steyr zu stärken und innovative Denkansätze und die Entwicklung neuer Produkte zu fördern.“


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