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STEYR. In einem Facebook-Posting kritisiert FPÖ-Stadtrat Mario Ritter das Museum Arbeitswelt schwer und schreibt von einem „zum Himmel schreienden parteipolitschen Postenschacher“.

Foto: Museum Arbeitswelt
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„Besser wäre es allenfalls, die Leitung unseres Museums Red Bull zu übertragen. Da hätten wir Steyrer sicher den größten Erfolg“, schreibt Ritter am Montag (13. Jänner) kurz vor Mitternacht auf seiner Facebook-Seite. Denn nur Museen mit interessanten Inhalten und unter professioneller Führung seien für Steyr gewinnbringend. Der FPÖ-Stadtrat könnte sich etwa ein Fahrzeugmuseum vorstellen. 

„Politische Bühne“

Scharf kritisiert Ritter Katrin Auer, die bis Jahresende 2019 das Museum Arbeitswelt geleitet hatte. „Die politisch sehr aktive Frau hinterlässt ein Museum, welches mehr der politischen Bühne als der Kultur dient. Das sogenannte Museum Arbeitswelt ist ein wirtschaftliches Desaster, dass nur mit hohen Subventionen durch die Stadt Steyr und durch das Land in Betrieb gehalten werden kann. Die SPÖ schreckt auch nicht davor zurück es genauso weiterzuführen.“

„Postenschacher“

Auers Nachfolge haben mit Jahresbeginn 2020 Maria Vogeser-Kalt und Stephan Rosinger angetreten. Wie das Museum betont, sinken die Personalkosten (siehe Link unten). Ritter sieht die Doppelspitze dennoch kritisch und schreibt in seinem Posting von einem „zum Himmel schreienden andauernden parteipolitischen Postenschacher“.


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Walter Griesl
Walter Griesl
14.01.2020 09:35

Herr Ritter...

... disqualifiziert sich schon wieder durch seine eigene Inkompetenz. Es läuft einem kalt den Rücken runter, dass so jemand für Stadtentwicklung zuständig ist. Nochmal zum mitschreiben: Museen müssen nicht gewinnbringend laufen, das ist nicht die Aufgabe von Bildungseinrichtungen. Aber wie wäre es wenn sie mal nen Schritt hinein setzten. Die Landesausstellung 2021 zum Thema Arbeit Wohlstand Macht wäre ein guter Anlass.