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STEYR. Die Stadt Steyr möchte unbedingt Standort der geplanten Technischen Universität (TU) werden, die als Digital-Uni voraussichtlich im Jahr 2023 ihren Betrieb aufnehmen wird. 

Wels hat seine Pläne schon öffentlich präsentiert. Rendering: Delta
Wels hat seine Pläne schon öffentlich präsentiert. Rendering: Delta

„Es sollte auf alle Fälle ein Teil dieser neuen, höchstwertigen Bildungseinrichtung in Steyr angesiedelt werden“, unterstreicht der Steyrer Vizebürgermeister Markus Vogl (SPÖ) das große Interesse der Stadt an der neuen TU, „die äußerst positiven Erfahrungen mit der Fachhochschule Oberösterreich in Steyr haben gezeigt, dass der Betrieb einer dislozierten Bildungseinrichtung unter einem gemeinsamen Träger hervorragend funktionieren kann.“

Riesige Chance

Für Steyr sei die Digital-Uni eine Riesenchance, die man unbedingt nützen wolle, betont der Vizestadtchef. Man werde an allen Fäden ziehen, damit Steyr Universitäts-Stadt werden kann. Vizebürgermeister Vogl verweist auch auf die lange Tradition der Stadt Steyr im Bereich Hochtechnologie und Forschung: „Wir können in unserer Stadt auf eine lange Zeit als erfolgreicher Forschungsstandort zurückblicken. Und auch heute betreiben sehr viele in Steyr angesiedelte Firmen ausgezeichnete Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf höchstem Niveau. Von einer Zusammenarbeit mit einer universitären Einrichtung würden somit sehr viele Unternehmen in unserer Region profitieren.“

Betrieb ab Herbst 2023

Eine Diskussion über den genauen Standort einer Universitäts-Einrichtung hält Vizebürgermeister Vogl für verfrüht. „Wir haben auf jeden Fall interessante Möglichkeiten, die wir rasch und unbürokratisch umsetzen könnten“, erklärt er. Der Zeitrahmen für die neue TU: Noch in diesem Frühjahr beginnt eine wissenschaftliche Konzeptgruppe mit der Arbeit, ein Gründungskonvent ist für Herbst 2021 geplant. Im Studienjahr 2023/2024 soll die Uni in Betrieb gehen.

Starke Konkurrenz

Neben der Landeshauptstadt Linz hat zuletzt auch wieder Wels seine Ambitionen als TU-Standort unterstrichen und ein Konzept präsentiert (siehe Link unten).


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