Steyrer JVP kritisiert "Leersteh-Raum"
REGION STEYR. Die Junge Volkspartei (JVP) präsentierte ihre aktuellen Themen für Steyr und Steyr-Land. Bei der Kommunikation setzt die Organisation auf Comics.

„Mission Tomorrow“ lautet die Sommerkampagne der JVP. Inhaltlich setzt man auf die Themen Ehrenamt, Umwelt und Arbeit. „Wir sind nicht nur das Sprachrohr für Jugendliche, sondern auch Übersetzer moderner Politik. Mit eigenen 'Mission-Tomorrow-Comics' bringen wir unsere Forderungen auf den Punkt und zeigen, dass auch Jugendliche mitreden und ihre Ideen umsetzen wollen“, sagt Landesobfrau Claudia Plakolm, die für die ÖVP im Nationalrat sitzt. Außerdem sind in allen Gemeinden in Oberösterreich „Pop-Up-Festl“ geplant.
Ehrenamt stärken
Viele Mitglieder der JVP sind nicht nur in den Ortsgruppen, sondern auch in anderen Vereinen und den Blaulichtorganisationen vertreten. Durch Corona wurden allerdings viele Aktivitäten gebremst. „In den letzten Monaten und Wochen haben ehrenamtlich Tätige großartige Arbeit geleistet. Unser Dank gilt daher nicht nur den freiwilligen Blaulichtorganisationen, die aktuell wieder täglich aufgrund der steigenden Unwetter im Einsatz sind, sondern auch den zahlreichen freiwilligen Helfern“, sagt Michael Reindl, JVP- Bezirksobmann in Steyr-Land. „Damit sich Freiwillige weiterhin für die Gesellschaft einsetzen können, müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die das Ehrenamt stärken. Dies stärkt nicht nur die Vereine und freiwilligen Organisationen, sondern per se die vielen Freiwilligen in unserem Land.“
Ärger über viele Neubauten
Bei der JVP in Steyr ist die Bodenversiegelung derzeit ein großes Thema. „Die Einwohnerzahl in Steyr stagniert seit Jahren und dennoch gibt es unzählige Neubauprojekte in Steyr. Zum Beispiel in Christkindl oder am Tabor. Nicht nur während der Bauphase sind sie ein Ärgernis für die Gesellschaft. Durch die Errichtung neuer Wohnung bei gleichbleibender Bevölkerung wird kein Wohn-Raum, sondern 'Leersteh-Raum' geschaffen. Nicht nur die Umwelt leidet darunter“, sagt JVP-Obmann Felix Ehrenbrandtner. „Die Neubauten treiben die Wohnungspreise im ganzen Stadtgebiet in die Höhe. Jene die es sich leisten können, betrachten sie als Wertanlage oder ziehen in diese um und der Rest bleibt in den derzeit bewohnten Wohnungen zurück.“


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