Steyr soll keine Autostadt mehr sein
STEYR. 1991 war die KPÖ letztmals im Steyrer Gemeinderat vertreten. 30 Jahre später soll die Rückkehr gelingen.

Als Kommunistische Partei Österreichs und unabhängige Linke führt Werner Lechner die Liste 6 bei der Steyrer Gemeinderatswahl am 26. September an, auf eine Bürgermeister-Kandidatur verzichtet der 50-jährige Schumacher. Auf den weiteren Plätzen folgen der Betriebslogistikkaufmann und KPÖ-Bezirkssprecher Manfred Haslinger (54) und die Schülerin Nina Kliment (21). Unter dem Motto „Die Stadt gehört uns allen“ setzt die KPÖ auf drei Kernthemen.
Neubauten hinterfragen
Beim Thema „Politik mit den Menschen“ sind der KPÖ echte Bürgerbeteiligung, langfristige Stadtteilentwicklung, Konzepte mit allen Stakeholdern sowie ein Wahlrecht für alle die in der Stadt wohnen wichtig. Für „Leistbares Wohnen für alle“ muss bestehender Wohnraum genützt, Neubauten hinterfragt werden: „Gegen Bodenversiegelung, Zersiedelung und Spekulation will die KPÖ eine Leerstandsabgabe und auch in Steyr einen Kautionsfonds nach Linzer Muster“, so Spitzenkandidat Lechner.
E-Busse für Altstadt
Das Thema „Lebenswerte Stadt für alle“ hat unter anderem als Ziel, dass Steyr keine Autostadt mehr sein soll. Geh- und Radverkehr sind an erste Stelle zu stellen. „Öffentlicher Verkehr gehört ausgebaut und muss kostenlos sein“, betont Lechner. Die KPÖ fordert auch eine Umstellung auf kleine E-Busse gerade im Altstadtbereich.
KPÖ-Liste Steyr:
1. Werner Lechner (50)
2. Manfred Haslinger (54)
3. Nina Kliment (21)
4. Wolfgang Spatt (43)
5. Norbert Czechura (72)
6. Mario Hofstätter (43)
7. Christoph Grüll (27)
8. Rainer Hauser (41)


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