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STEYR. Mit Optimismus geht die Steyrer SPÖ in die Gemeinderatswahl am 26. September.

Christian Baumgarten (links) und Markus Vogl (Foto: SPÖ)
Christian Baumgarten (links) und Markus Vogl (Foto: SPÖ)

Bürgermeister- und Spitzenkandidat Markus Vogl geht davon aus, dass er im ersten Wahlgang als Nachfolger von Gerald Hackl zum neuen Stadtchef gewählt wird. Im Stadtsenat streben die Roten einen fünften Sitz an und haben auch schon genaue Vorstellungen, welche Ressorts zur Partei passen. So will man die Kultur-Agenden zurück, mit Kathrin Auer gibt es dafür die ideale Kandidatin. Die ehemalige Direktorin des Museum Arbeitswelt ist hinter Vogl, Anna-Maria Demmelmayr und Michael Schodermayr Listenvierte, auf Position fünf scheint Christian Baumgarten auf.

Viele Wahlkarten-Wähler zu erwarten

Im Gemeinderat hält die SPÖ derzeit 16 von 36 Mandaten. „Unser Ziel ist ein 17. Mandat, gehen sich 18 aus, fällt die Feier größer aus“, sagt Vogl, dem gute Umfragewerte Grund zum Optimismus liefern. Der aktuelle SPÖ-Vizebürgermeister geht davon aus, dass am Wahltag selbst noch nicht alles entschieden sein wird. „Es wird sehr viele Wahlkarten geben, deshalb werden wir wohl ein bis zwei Tage auf das endgültige Ergebnis warten müssen.“

Neue Medien im Wahlkampf

Bei klassischen Wahlkampfgeschenken gehen die Sozialdemokraten heuer sparsamer um, dafür setzt man verstärkt auf neue Medien. So wurden mit allen Spitzenkandidaten aufwendige Videos gedreht, die via Sozialer Medien (zum Beispiel Facebook) verbreitet werden. „In den kommenden Wochen werden zudem an jeden Steyrer Haushalt zwei Broschüren zugestellt“, so Vogl.

Schwerpunkt Wohnbau

2020 hat die GWG der Stadt Steyr 4,7 Millionen Euro in Sanierungen von Wohnungen investiert. Nur so kann man auf dem Markt bestehen. „Die Ansprüche der Menschen haben sich verändert, Wohnraum alleine ist heute nicht genug“, sagt Gemeinderat Christian Baumgarten. Er kandidiert als Fünfter der SPÖ-Liste für ein Stadtsenatsmandat. Die GWG hat in der Stadt über 6.000 Wohnungen, rund 350 davon sind derzeit frei. Dank dem sozialen Wohnbau seien die Mietpreise in Steyr noch erschwinglich. „Da sind wir auf einer Insel der Seligen“, sagt Baumgarten. Die Nachrüstung von Liften sei eine Erfolgsgeschichte gewesen, nun soll mit dem nachträglichen Zubau von Balkonen für weiteren Komfort gesorgt werden. Ein erstes Projekt wird es auf der Ennsleite geben.


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