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STEYR. Die Stadt hat einen Vertrag mit der Fernwärme abgeschlossen. Bei der Gruppe Klimafokus Steyr hofft man, dass sich möglichst viele Private anschließen und künftig deutlich umweltfreundlicher heizen.

Unterzeichnung des Fernwärme-Vertrages, von links: Anna-Maria Demmelmayr, Judith Ringer, Markus Vogl, Helmut Zöttl, Katrin Auer, Bernhard Baumgartner, Christian Baumgarten und Wolfgang Baumgartner (Foto: Magistrat Steyr)

Im Vertrag, unterzeichnet von Bürgermeister Markus Vogl und den beiden Fernwärme-Geschäftsführern Wolfgang und Bernhard Baumgartner, wird die Lieferung von Fernwärme an die Stadt Steyr geregelt. Derzeit wird im Rathaus noch mit Öl geheizt. Vorgesehen ist nun, dass die Heizung des Steyrer Rathauses voraussichtlich ab Ende dieses Jahres mit erneuerbarer Energie gespeist wird. Dabei könnten jährlich etwa 200.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden. Die Stadt Steyr öffnet damit die Tür für ein großes regionales Umwelt-Projekt. Denn geplant ist, dass in der Folge große Teile von Steyr an das Fernwärme-Netz angeschlossen werden. Eine Nachricht, die auch bei der Gruppe Klimafokus Steyr erfreut aufgenommen wurde.

Nicht länger warten

„Es ist die ökologisch beste Variante, an die Fernwärme anzuschließen, wenn diese mit fossilfreier Energie betrieben wird. Es gibt in diesen mit Holz befeuerten Anlagen meist sehr gute Luftfilter, wichtig für die Luftqualität der ganzen Region“, sagt Jürgen Hutsteiner. Er und seine Mitstreiter vom Klimafokus Steyr hoffen, dass sich möglichst viele Private anschließen. „Den Hausbesitzern muss klar sein, dass es äußerst vernünftig ist, sofort an die Fernwärme anzuschließen, wenn sie am Haus vorbeikommt. Denn ein nachträglicher Anschluss ist oft schwierig“, so Hutsteiner.

Sonnenstrom nützen

Gerade in Zeiten von stark steigenden Strompreisen sind laut Klimafokus PV-Anlagen auf privaten Dächern eine äußerst sinnvolle Investition. Damit könne man nicht nur etwas für die Umwelt tun, sondern auf Sicht auch Geld sparen. Weitere Infos unter www.klimafokus-steyr.at


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