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STEYR. Matthias Ortner, bisher stellvertretender Geschäftsführer, ist der neue Chef beim Wälzlagerhersteller NKE Austria.

Matthias Ortner (Foto: NKE)
Matthias Ortner (Foto: NKE)

„Matthias Ortner wird in dieser Funktion die Geschäfte der NKE Austria in bewährter und vertraulicher Weise fortführen und das Unternehmen noch innovativer und agiler ausrichten“, sagt Carlos Oehling, CEO der spanischen Mutterfirma Fersa Bearings, der die Geschäftsleitung übergangsweise mit Ortner als Stellvertreter innehatte. „Wir sind zuversichtlich, dass er mit seinem Wissen, seinen Wertvorstellungen und seinen Fähigkeiten in der Lage ist, die Verantwortung für seine neue Funktion zu übernehmen und die Entwicklung und das Wachstum von NKE in den kommenden Jahren weiter voranzubringen.“

Seit 2018 im Unternehmen

Ortner begann 2018 bei NKE als Finanzleiter, sammelte weitere Erfahrungen in der Leitung von Personal und Supply Chain Management, und war seit Oktober 2020 stellvertretender Geschäftsführer. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Business und Management am Management Center Innsbruck, einen Master-Abschluss in Controlling, Rechnungs- und Finanzwesen an der FH Oberösterreich, und absolvierte an der Stanford University, USA, einen weiterführenden Kurs zum Thema „Digital Transformation“. Nach seinem Studium war er als Unternehmensberater bei Ernst & Young tätig.

Profitable Nischenmärkte 

„Die Ausrichtung des Unternehmens wurde in den letzten Jahre bereits fokussiert und soll jetzt noch zielgerichteter auf profitable Nischenmärkte ausgerichtet werden“, sagt Ortner. „Wir bei NKE setzen uns voll und ganz für den Übergang zu einer nachhaltigeren (Lager-)Welt ein. Unsere Mission ist es, ein führender Innovationstreiber in grünen Branchen wie der Windkraft oder dem Schienenverkehr zu werden, um so den Wandel, den wir sehen wollen, aktiv mitzugestalten. Wir wollen unsere starke ‚Made in Austria’-Marke weiter ausbauen und werden daher auch verstärkt in die Digitalisierung der Produktion sowie in modernste Qualitätssicherung investieren. Unsere Ziele können wir jedoch nur erreichen, wenn wir die besten Talente anwerben und diesen dann agile Strukturen sowie den notwendigen Entfaltungsspielraum einräumen. Der Unterschied zu anderen Arbeitgebern liegt bei uns ganz klar darin, dass wir jungen Potenzialen früh die Chance geben, Verantwortung zu übernehmen, und gezielt in Weiterbildung und Training investieren.“

Kurze Vorlaufzeiten 

Neben den Bereichen Windkraft und Schienenverkehr produziert NKE Standard- und Sonderlager für alle Industrieanwendungen. Technik, Produktentwicklung, Fertigung und Finalbearbeitung der Komponenten, Montage, Qualitätssicherung, Logistik, Verkauf und Marketing sind am Standort Steyr konzentriert. Ein umfassendes Angebot an Standardlagern ist ab Lager verfügbar oder wird mit kurzen Vorlaufzeiten produziert. Auch für Spezialanforderungen werden Lösungen entwickelt und angefertigt. Neben Produktentwicklung und Anwendungstechnik bietet NKE umfassenden technischen Service, Beratung, Dokumentation und Schulungen.

 


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