Wissen, wie Brüssel tickt
STEYR. Wie man als Betrieb von EU-Förderungen profitieren kann, wird bei einer Veranstaltung am 17. Mai in Steyr erklärt.

Das Förderteam international der oö. Standortagentur Business Upper Austria kommt in die Bezirke, um Unternehmen wichtige Informationen über EU-Innovationsförderungen zu vermitteln. Dass die mit praktischen Beispielen und Hintergrundwissen konzipierten Veranstaltungen ein wertvoller Routenplaner durch den „Förderdschungel“ der EU sind, zeigen viele Erfolgsbeispiele. Die Firma ESS Engineering Software aus Steyr hat schon zwei EU-Projekte erfolgreich eingereicht und wurde mit 1,5 Millionen Euro Förderung unterstützt. „Wir nutzen europäische Programme, um unsere innovativen Projekte rascher voranzutreiben und auf den Markt zu bringen“, sagt Firmenchef Martin Schifko, der beim Förderlunch am 17. Mai in Steyr aus der Praxis berichteten wird (Anmeldung und weitere Infos: www.biz-up.at/veranstaltungen).
Keine Angst
Kleine und mittlere Firmen scheitern oft daran, sich einen Überblick über EU-Beihilfen zu verschaffen und schenken – im wahrsten Sinn des Wortes – Geld her. Nicht umsonst haben große Unternehmen eigene Abteilungen, die sich um das Brüsseler Beihilfe-Geschäft kümmern. „Förderprogramme erleichtern wesentlich die Finanzierung und Verwirklichung von innovativen Ideen. Wer bereits Erfahrungen mit regionalen oder nationalen Förderungen gemacht hat, ist vielleicht bereit für den nächsten Schritt in Richtung EU-Programme“, sagt Florian Winner, Leiter der Forschungs- und Innovationsförderberatung bei Business Upper Austria.


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