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HAIDERSHOFEN. 1,5 Millionen Euro werden von der Gemeinde in einen Nahversorger investiert, der Spatenstich erfolgte am Montag.

Von links: Michael Strasser, Siegfried Mühlbergerhuber, Ulrich Steiner, Monika Fürst, Livio Mrach, Sara Weißenbrunner, Alfred Deschberger, Manfred Schimpl, Erwin Hackl, Hannes Unterbuchschachner und Christian Schallauer (Foto: Gemeinde Haidershofen)

Die Baggerarbeiten starten diese Woche, bis Weihnachten soll die Gebäudehülle errichtet werden. „Die einstimmigen Beschlüsse im Gemeinderat und der heutige Spatenstich zeigen, dass dieses Projekt über die Parteigrenzen hinweg großen Zuspruch findet. Mit diesem Projekt gehen wir auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ein und schaffen einen neuen und modernen Nahversorger“, freut sich Bürgermeister Manfred Schimpl (ÖVP). Auf rund 400 Quadratmetern entsteht ein Nahversorger, der alle Bedürfnisse des Alltags decken kann. Mit Spar und Livio Mrach gibt es einen Betreiber bzw. Pächter, der beide Standorte in Haidershofen weiterführen wird. Die Anbindung an das Radnetz nach Hainbuch und die Haltestelle der ÖBB bieten ideale Verkehrsmöglichkeiten. In Zukunft wird ein neuer Radweg auch die Wohngebiete in Dorf an der Enns erschließen. Im Frühjahr 2023 soll der Nahversorger eröffnet werden

Stimmen

Michael Strasser (ÖVP): „Ich bin selbst nicht aus Hainbuch, weiß aber, wie wichtig dieser Nahversorger für die gesamte Ortschaft ist. Viele Bürger haben mich bereits angesprochen, dass sie sich freuen, wenn das Projekt endlich los geht. Daher möchte ich mich bei den anderen Fraktionen für die Einstimmigkeit bedanken und freue mich auf den Baustart.“

Ulrich Steiner (SPÖ): „Der erfolgte Spatenstich zum Bau eines neuen Nahversorger freut die SPÖ Haidershofen sehr, vor allem auch, weil es sich um ein fraktionsübergreifendes Projekt mit einstimmigen Beschlüssen handelt, welches zur Lebensmittelversorgungsicherheit des größten Ortsteils der Gemeinde Haidershofen Hainbuch/Dorf an der Enns entscheidend beiträgt.“

Siegfried Mühlberghuber (FPÖ): „Für das Weiterbestehen des jetzigen Nahversorgers in Hainbuch/Dorf an der Enns ist dieser Neubau nahezu unumgänglich, da Sanierungskosten, Bausubstanz und Platzmangel des bestehenden Objektes weder finanziell zumutbar noch zukunftstauglich sind.“


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