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STEYR. Michael Peneder koordiniert seit 1. Oktober die Forschungsagenden des Österreichischen Institutes für Wirtschaftsforschung (Wifo).

Michael Peneder (Foto: Wifo)
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Der in Steyr geborene Peneder (54) folgt in der Funktion als stellvertretender Wifo-Direktor für Forschung auf Jürgen Janger, der im Direktorium nach vier Jahren turnusmäßig übergibt und sich wieder verstärkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit widmet. Mit dem aus Bad Hall stammenden Wifo-Direktor Gabriel Felbermayr sowie den stellvertretenden Direktoriumsmitgliedern Alexander Loidl (Finanzen und Personal) und Ulrike Famira-Mühlberger (Außenbeziehungen) vervollständigt Peneder (Forschung) das vierköpfige Führungsgremium des Institutes.

Professor in Japan

Peneder ist Senior Economist am Wifo und arbeitet seit 1992 im Forschungsbereich „Industrieökonomie, Innovation und Internationaler Wettbewerb“. Von 2010 bis 2013 war er im Direktorium schon einmal zuständig für die wissenschaftliche Koordination. Er studierte Ökonomie an der Universität Wien und an der Wirtschaftsuniversität Wien, wo er sich 2017 habilitierte. Neben seiner Lehrtätigkeit in Wien war er als Gastprofessor an der Ritsumeikan Universität in Kyoto (2004, 2008, 2015) sowie als Gastforscher an den Universitäten von Harvard (2009, 2018) und Stanford (2003, 2015) tätig.

Schumpeter Award

Peneders Forschungsarbeiten zu Fragen der Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität, Innovation und Finanzierung sind durch zahlreiche Publikationen in internationalen Fachzeitschriften dokumentiert. Für das Buch Schumpeter's Venture Money (Oxford University Press, 2021) wurde er jüngst gemeinsam mit seinem Koautor Andreas Resch (Wirtschaftsuniversität Wien) mit dem Schumpeter Award 2022 prämiert.


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