Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEYR. Jörg Hofmarcher fragt sich in seinem Leserbrief, ob die SPÖ Steyr eine Partei der Betonköpfe oder doch eine Partei des Fortschritts sein will.

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Angesichts des katastrophalen Wahlergebnisses der SPÖ in Niederösterreich müssen sich die Steyrer Genossen Fragen stellen, um in Zukunft weiterhin im Rathaus eine Rolle zu spielen: 

1. Können sie Beschlüsse fassen, die unsere Jugend in den kommenden Jahren ausbaden muss? Ich meine hier die Versiegelung von wertvollstem Ackerland der geplanten Westspange, das auch bei den steigenden Temperaturen und Wassermangel aufgrund seiner Lehmanteile noch immer reiche Ernte verspricht. Derartige Ackerflächen sind in Österreich schon sehr rar. Spätestens seit der Ukrainekrise, als Weizenexporte an der Kippe standen, wissen wir sehr wohl, wie wichtig fruchtbare Ackerböden für uns in Österreich sind. Außerdem trägt die Versiegelung dieser zur Klimaerwärmung bei.

2. Statt mit ÖVP und FPÖ in der Causa Westspange einen gemeinsamen Weg zu gehen, könnte man besonders in dieser Frage Kante zeigen, sich von den beiden Parteien abheben, ähnlich wie sie Vizebürgermeister Schodermayr und Bürgermeister Vogl mit eindeutigen Stellungnahmen zur den wöchentlichen Sonntagsspaziergänge praktizierten. Mir fehlt bei den Rathausgenossen in Steyr die Themenführerschaft in der überlebenswichtigen Frage des Klimaschutzes, sie beziehen dazu eine schwammige, lauwarme Haltung. Einerseits will die Stadtregierung bis 2040 klimaneutral sein, andererseits befürwortet sie den Bau einer Umfahrungsstraße, die wertvollstes Ackerland vernichtet und dadurch zur Klimaerwärmung beiträgt. Das sind zwei sich widersprechende Botschaften.

Die SPÖ stand vor 100 Jahren dafür, das Kommende vorauszudenken, jetzt begreift sie anscheinend die fatalen Folgen von Bodenversiegelung und Klimawandel nicht ganz,- oder sind ihr vielleicht doch nicht das ganz große Anliegen. Zukunftsvisionen, in Beton und Asphalt gegossen, erwiesen sich auch in der Vergangenheit oft als falsch, denken wir nur an Zwentendorf, die geplanten Kraftwerksbauten in Hainburg und Reichraming. Damals hatte sich auch die SPÖ mit den Gewerkschaften auf eine unnachgiebige Haltung eingeschworen, heute jedoch genießen viele Steyrer die herrliche Natur im Nationalpark Kalkalpen und die Stadt Steyr bezeichnet sich in Fremdenverkehrsprospekten gerne als das „Tor zum Nationalpark.

3. Die Westspange hat Symbolwert!

von Jörg Hofmarcher, Garsten


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Bettina Mayr eröffnet in Steyr eine Gesundheitswerkstatt

Bettina Mayr eröffnet in Steyr eine Gesundheitswerkstatt

STEYR. Bettina Mayr ist Heilmasseurin, Mentaltrainerin und Hypnotiseurin. Im „Flair“ in der Enge eröffnete die Steyrerin ihre Bemoria Gesundheitswerkstatt.  ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Es braucht oft nicht viel, um neue Energie zu tanken

"Es braucht oft nicht viel, um neue Energie zu tanken"

STEYR. Stephanie Bittner arbeitete mehrere Jahre als Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie als Nurse und Stewardess auf exklusiven Superyachten. ...

Tips - total regionalRobert Hofer
400 Gäste beim Sommerabend in Steyr

400 Gäste beim Sommerabend in Steyr

STEYR. Zukunftsregion und Business Class Steyr luden erstmals zu einem gemeinsamen Netzwerk-Abend ins neu gestaltete Paddlerhaus ein.

Tips - total regionalRobert Hofer
Abkühlung für Haarstudio in Neuzeug

Abkühlung für Haarstudio in Neuzeug

STEYR-LAND. Der ÖAAB Steyr-Land rund um Obfrau Elisabeth Berner überraschte Betriebe im Bezirk mit erfrischendem Eis. 

Tips - total regionalRobert Hofer
Neue Finanzgeschäftsführerin bei BMW Steyr

Neue Finanzgeschäftsführerin bei BMW Steyr

STEYR. Personeller Wechsel im BMW Group Werk Steyr: Alexandra Schneider übernahm Anfang Juli die Leitung der Bereiche Finanzen und Compliance. ...

Tips - total regionalRobert Hofer
So hoch ist der Ausländeranteil bei den Arbeitslosen in Steyr

So hoch ist der Ausländeranteil bei den Arbeitslosen in Steyr

STEYR. Mit Ende Juli waren in Steyr und Steyr-Land inklusive Schulungsteilnehmer 4.188 Personen ohne Job und damit um 135 weniger als vor einem ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Weitere Beiträge