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STEYR. BMD ist in Österreich führend bei Business Software. Im Wirtschaftsjahr 2022/23 wurden 81,1 Millionen Euro umgesetzt und damit um rund zwölf Prozent mehr als 2021/22.

Markus Knasmüller (Foto: BMD/Bota)
Markus Knasmüller (Foto: BMD/Bota)

Als Markus Knasmüller 1997 bei BMD begann, wies das Steyrer Unternehmen einen Umsatz von 7 Millionen Euro auf. Speziell in den letzten zehn Jahren legte BMD ein rasantes Wachstum hin, erzielte jährlich Umsatzzuwächse um die zehn Prozent. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Knasmüller, der seit Ende 2018 Geschäftsführer ist und somit der Chef von 700 Mitarbeitern.

54 Prozent Frauenanteil

Den Umsatz in diesem Ausmaß weiter auszubauen, werde Jahr für Jahr schwieriger. „Wir wollen beim Umsatz weiter zulegen, müssen aber nicht“, erklärt Knasmüller. Während man in Österreich bei KMUs und Steuerberatern Marktführer ist, gibt es im Ausland noch viel Potenzial. „International müssen wir an Bekanntheitsgrad dazugewinnen“, so der Geschäftsführer.

In den letzten drei Jahren wurden jeweils rund 70 Mitarbeiter neu eingestellt, der Frauenanteil ist mit 54 Prozent sehr hoch, die Fluktuation beim Personal mit zwei Prozent äußerst niedrig. „Das ist in der Software-Branche unüblich“, so Knasmüller. Den guten Wert führt er auf die guten Arbeitsbedingungen zurück. Die Mitarbeiter profitieren auch vom Erfolg des Unternehmens. So gab es zuletzt eine Gewinnausschüttung von zwei Millionen Euro an die Belegschaft und zusätzlich für alle einen einmaligen Teuerungsbonus in der Höhe von 1.000 Euro.

KI ist am Vormarsch

Bei den eigenen Tagungen für Kunden setzt man auch nach Corona verstärkt auf Online-Veranstaltungen. Zwei Drittel wollen das so, hat eine BMD-Umfrage unter den Teilnehmern der Lohntagung ergeben. Auch die Künstliche Intelligenz (KI) hat längst Einzug gehalten. Bei BMD läuft etwa die Beleg-Erkennung über KI und im Kunden-Support wird für einfache Fragen bereits ChatGPT eingesetzt. „Unsere Kunden brauchen keine Angst haben, bald nur noch mit Computern zu kommunizieren. Aber durch die neuen Möglichkeiten bleibt mehr Zeit für komplexere Themen“, so Knasmüller.


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