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BAD HALL. Mitte Juni war der Ring der Europäischen Schmiedestädte in Bad Hall zu Gast. Über 60 Gäste aus elf Schmiedestädten Europas konnten an diesem Wochenende gemeinsam Erfahrungen sammeln und austauschen. 

Gruppenbild (Foto: © Holnsteiner)
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Die anwesenden Gemeindevertreter berieten aktuelle europäische Themen wie den Fachkräftemangel und konnten durch Alois Gruber von der Initiative steyrland-wir rocken die Region wertvolle Inputs erlangen. Währenddessen fertigten die Schmiede gemeinsam ein wunderbares Schmiedekunstwerk für Bad Hall an. Die Skulptur ist ein Sicherheitsgitter für einen zentralen Baum, auf dem jede Stadt mit dem persönlichen Stadtschild und den individuell gestalten Eisengestängen sichtbar ist.

Viele Schüler der Volksschule Bad Hall besuchten die Schmiede während des Produktionsprozesses und konnten mit strahlenden Augen über das Handwerk der Schmiedekunst staunen und dieses live erleben.

Pflege des Kulturerbes

Der zeitgleich tagende Kulturbeirat des Rings konnte sich ein Bild der Kultur aus und um Bad Hall machen, u.a. bei Stadtführungen in Bad Hall und Steyr sowie der Besichtigung des Stifts Kremsmünster. Dabei wurde intensiv über die aktuellen Herausforderungen der Kulturerbe-Pflege beraten.

Besonders bewegend waren die Berichte der politischen Vertreter aus der ukrainischen Schmiedestadt Ivano-Frankivsk, die von Sicherheitsmaßnahmen für Museen und Kunstwerke in Zeiten des Krieges berichtete. Für die Ukraine konnten während des Treffens gegen eine namhafte Spende Friedensnägel geschmiedet werden.

Zum Abschluss wurde die Flagge des Schmiederings feierlich an die Schmiedestadt Ybbsitz weitergegeben, in der 2024 die nächste Generalversammlung abgehalten wird.


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