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ASCHACH. Zur Landesmostkost 1998 entstand die Idee, einen Bauernladen im Aschacher Ortszentrum zu gründen.

  1 / 6   Der Bauernladen im Aschacher Ortszentrum bietet jeden Samstag frische Waren wie Fleisch- und Wurstwaren aus der Region an. (Foto: Helmut Sieghartsleitner)

15 Landwirte schlossen sich zusammen, lieferten ihre Produkte und verkauften diese seither jeden Samstag zwischen 8 und 11 Uhr. „Daran hat sich bis heute nichts geändert“, erzählt Obfrau Sabine Großauer. Eingemietet ist man im alten Feuerwehrhaus, gleich neben dem Bäcker. „Da hat es am Anfang Bedenken gegeben, weil wir auch Brot verkaufen. Es hat sich aber schnell gezeigt, dass beide Seiten profitieren“, so Großauer.

Direkter Kontakt

Erfolgsrezept ist der direkte Kontakt von Erzeugern und Konsumenten, 80 bis 100 Kunden kommen wöchentlich in den Laden. Nicht nur aus Aschach, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden. „Bei uns bekommen Kunden die Produkte in Bedienung in ihren gewünschten Größen, zum Beispiel ein Viertel Brot“, erzählt Großauer.

Mit Einführung der Registrierkassenpflicht 2016 mussten die Strukturen geändert werden, ein Verein wurde gegründet. Dadurch konnten Produkte zugekauft werden. Nach wie vor kommt allerdings der Großteil des Sortiments von neun Landwirten, zusätzlich werden Mehl, Reis und Zucker angeboten. Öl kommt regional von der Familie Greil aus Garsten, außerdem liefert „Mein Esel“ aus Aschach griechisches Olivenöl. Verkauft wird auch Gugaruz Popcorn aus Ternberg.

Personal fehlt

Der Bauernladen soll jedenfalls noch lange betrieben werden; Sorgen macht den Vereinsverantwortlichen die Personalsituation. Jemanden für einige Stunden am Samstagvormittag zu finden, sei nicht einfach. Gesucht werden Schüler oder Studenten, die jeden zweiten Samstag im Monat im Laden arbeiten wollen. „Wir hoffen, dass wir bald Verstärkung bekommen“, sagt Obfrau Großauer.

SB-Laden angedacht

Im Verein wird schon länger diskutiert, ob man einen Selbstbedienungsladen macht und damit die Personalprobleme löst. „Dafür wären aber natürlich große Investitionen nötig“, sagt Großauer, weshalb dieses Projekt vorerst nicht umgesetzt wird.


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