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STEYR. Robert Zimmermann vom FH OÖ Campus Steyr wurde mit dem renommierten Wissenschaftspreis des österreichischen Handelsverbandes ausgezeichnet.

Robert Zimmermann (Foto: FH OÖ/Katharina Schiffl)
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Diese Ehrung erhielt er für seineDissertation zur Optimierung der „Conversion Rate“ im Sportfachhandel. Der Preis, der alle zwei Jahre für bedeutende wissenschaftliche Beiträge zur Handelsbranche verliehen wird, würdigt Zimmermanns innovative Ansätze zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit digitaler Einzelhändler. „Diese Anerkennung motiviert mich ungemein und bestätigt die Bedeutung meiner Forschung für die Praxis“, sagt Zimmermann. „Es war ein anspruchsvoller Weg, und die Auszeichnung meiner Dissertation durch den Handelsverband ermutigt mich, meine Arbeit zwischen Wissenschaft und Handelspraxis weiter voranzutreiben.“

Der Wissenschaftspreis des Handelsverbandes wird in drei Kategorien vergeben – beste Bachelorarbeit, beste Master-Thesis und beste Dissertation – und von einer siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz Utho Creusen beurteilt.

Kundenkontakte richtig nutzen

In seiner preisgekrönten Arbeit beschäftigt sich Zimmermann mit der Identifikation, Bewertung und gewinnsteigernden Nutzung von Kundenkontaktpunkten im digitalen Handel. Die Forschungsergebnisse bieten wertvolle Einsichten, wie digitale und physische Einkaufserlebnisse effektiv kombiniert werden können, um den traditionellen Einzelhandel im Wettbewerb mit Online-Plattformen zu stärken.

„Studien zeigen, dass der klassische Einzelhandel zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Onlinehandel verliert. Deshalb bedienen sich heutzutage viele Einzelhändler verschiedener Tools und Techniken (sowohl online als auch offline), um ihren Kunden ein einzigartiges und dem Onlinehandel überlegenes Einkaufserlebnis zu bieten“, sagt Zimmermann. „Allerdings werden durch die Verbindung von Online- und Offline-Erlebnissen sehr viele neue Kundenkontaktpunkte geschaffen, welche von den meisten Einzelhändlern kaum mehr zu überblicken sind. Zugleich gibt es bis heute keine Möglichkeit für Einzelhändler, den individuellen Wert dieser Kontakte zu bestimmen. Meine Dissertation beschäftigt sich daher mit den Fragen, wie firmeneigene Kundenkontaktpunkte identifiziert, bewertet und schlussendlich gewinnsteigernd eingesetzt werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit von sogenannten digitalen Einzelhändlern gegenüber dem Onlinehandel zu stärken.“

Robert Zimmermann hat seine akademische Laufbahn an der Berlin School of Economics and Law begonnen und war vor seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Brand Performance Manager bei der Berlin Brands Group (ehemals Chal-Tec GmbH) tätig. Seit 2018 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am FH OÖ Campus Steyr und seit 2022 leitet Zimmermann das Forschungsfeld Retail Analytics am Logistikum der FH OÖ, wo er fortlaufend Methoden zur Effizienzsteigerung im Einzelhandel entwickelt.


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