Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEYR. Vor 15 Jahren wurde mit dem Lückenschluss und der Erneuerung der 110-kV-Ringleitung in Steyr begonnen, um eine stabile Energieversorgung zu gewährleisten.

Die letzten Strommasten entlang der Trasse wurden erneuert. (Foto: Energie AG)
  1 / 3   Die letzten Strommasten entlang der Trasse wurden erneuert. (Foto: Energie AG)

Nun wurden auch die letzten Strommasten entlang der Trasse erneuert. Sie sind seit letzter Woche in Betrieb. „Durch die zunehmende Elektrifizierung steigt der Energiebedarf kontinuierlich an. Der Wunsch, dezentral erzeugten Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen, steigt stetig, gleichzeitig muss die Versorgung absolut sicher und zuverlässig sein“, sagt Manfred Hofer, Geschäftsführer der Netz Oberösterreich.

Mit der Erneuerung der Freileitung im Osten von Steyr wurde der Ringschluss im Hochspannungsnetz erreicht. Es besteht nunmehr eine durchgehende Verbindung zwischen den drei Umspannwerken Steyr-Nord, Steyr-Fischhub und Steyr-Ost.Die erste Etappe der Freileitungssanierung wurde bereits vor 15 Jahren abgeschlossen, in den vergangenen drei Monaten wurde der zweite Abschnitt umgesetzt.

Zehn Stahlgittermaste aus den Jahren 1940/41 wurden ausgetauscht. Die neuen Maste wurden feuerverzinkt und mit einer grünen Beschichtung versehen, um den bisherigen Erscheinungsbild zu entsprechen. An allen Standorten wurden die Betonfundamente erneuert und ident ersetzt. Damit sind die Stabilität und Langlebigkeit der Konstruktion sichergestellt.

2023 läuteten geotechnische Untergrunderkundungen die Sanierung des letzten Teilstücks zwischen den Gemeinden Steyr und Behamberg ein. Insgesamt wurden rund zwei Millionen Euro in den Ausbau und die Erneuerung des 110-kV-Rings um Steyr investiert. Alle Arbeiten konnten im Einvernehmen mit den Grundeigentumsparteien, Bewirtschaftern und den Anrainern abgewickelt werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden