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STEYR. Die Sozialistische Jugend und die Junge Generation Steyr verteilten zum Schulstart Kalender, in denen auf mögliche Maßnahmen einer Schulreform hingewiesen wird.

SJ und die Junge Generation verteilten Kalender. (Foto: privat)
  1 / 2   SJ und die Junge Generation verteilten Kalender. (Foto: privat)

„Der Schulstart sollte ein freudiges Ereignis sein. Schließlich ist die Schule ein sozialer Ort, an dem man nach einiger Zeit seine Freunde und Klassenkollegen wieder trifft“, sagt Aktivistin Nicole Riegler von der Sozialistischen Jugend Steyr. „Doch viele Schüler fühlen sich zunehmend ausgebrannt. In den letzten Jahren hat der Leistungsdruck massiv zugenommen.“

Für Riegler und ihre Mitstreiter ist es klar, dass es eine Schulrevolution braucht. Bei einer Aktion in Steyr wurden vor dem Schulzentrum und der BAfEP Kalender verteilt. Laut Riegler würden sich die Kalender großer Beliebtheit erfreuen. „Das liegt auch daran, dass wir in den inhaltlichen Seiten unser Schulsystem grundsätzlich hinterfragen und auf mögliche Maßnahmen einer Schulreform hinweisen.“

Ein Beispiel dafür wäre die Abschaffung der Matura, denn wer 12 oder 13 Jahre lang die Schulbank gedrückt und an jeder Schularbeit sowie Prüfung teilgenommen habe, sollte am Ende nicht noch einmal mit einer überdimensionierten Abschlussprüfung belastet werden. „Vielmehr sollten Schüler die Möglichkeit erhalten, das Erlernte in ihren persönlichen Interessensgebieten praktisch anzuwenden“, so Riegler. „Anstelle der bisherigen Abschlussprüfung wäre es sinnvoller, wenn Schüler ihre Fähigkeiten auf eigenständige Weise unter Beweis stellen könnten, beispielsweise durch praxisnahe Projektarbeiten.“

 


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