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REICHRAMING. Vor zehn Jahren startete die Erfolgsgeschichte der Initiative Lebensraum Ennstal. Im selben Jahr stürmte ein bekannter Helene-Fischer-Song die Charts. Zu Letzterem wurde bei der Jubiläumsfeier getanzt. Zuvor ertönte jedoch 20-mal eine Kuhglocke.

Gut gelaunte Bürgermeister (Foto: Der Fotomacher)
  1 / 3   Gut gelaunte Bürgermeister (Foto: Der Fotomacher)

150 Gäste fanden sich zur Lebensraum-Ennstal-Jubiläumsfeier im TDZ in Reichraming ein. Grün, die Logofarbe der gemeindeübergreifenden Initiative, war nicht nur in der Kleidung vorherrschend. Begrüßt wurden die Gäste mit einem grünen Willkommens-Drink (Geheimzutat: Curaçao), verabschiedet mit einem grünen Gastgeschenk (einer Topfpflanze).

Für das leibliche Wohl sorgten ein Burger-Wagen (d’Speis) sowie Stände des Gasthofs Blasl und der Fleischerei Forster. Die Mehlspeisen stammten von den Reichraminger „Zuckerpuppen“.

Die Begrüßung durch Sprecherin Erika Lottmann erfolgte auf Deutsch und Englisch. Der Grund: Gekommen war auch eine Familie aus Großbritannien sowie eine Dame aus Australien. Ins Ennstal übersiedelt sind sie der landschaftlichen Reize wegen.

1 Minute – 1 Chance

Gar nicht wenige Gäste erklommen anschließend selbst die Bühne: Das Lebensraum-Ennstal-Team hatte zur „1 Minute – 1 Chance“-Challenge geladen. Repräsentanten der regionalen Betriebe und Vereine, der Gemeinden und der Schulen stellten sich und ihre Leistungen vor.

Eine knifflige Aufgabe, denn nach exakt 60 Sekunden beendete der Ton einer Kuhglocke den Redebeitrag. „Viele hatten bereits zu Hause geprobt, um das Zeitkorsett einzuhalten“, so Projektleiterin Judith Köster.

Manche nahmen dafür Anschauungsobjekte mit auf die Bühne: von der Kreide bis zum Rucksack. Es sprachen die Bürgermeister der regionalen Gemeinden, Eva Aigner, Direktorin der BBS Weyer, Gerhard Garstenauer, Direktor der Mittelschule Großraming, Nationalpark-Chef Josef Forstinger sowie zahlreiche Unternehmer.

Einen Mehrwert der Lebensraum-Ennstal-Aktivitäten erläuterte Friseurin Melanie Mandl (Team Reisinger): „Unter anderem habe ich bereits einen Lehrling über den Berufserlebnistag der Initiative gefunden.“

 


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