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STEYR. Was passiert eigentlich mit dem Treber, den festen Überresten (dem eigentlichen Abfall), nach der Bierproduktion? Diese Frage stellten sich sechs Studierende der FH Oberösterreich und setzten sich im Rahmen eines FH-Projektes genauer mit der Wiederverwertung von Abfallprodukten auseinander. 

Von links: Thomas Steiner, Sabrina Greiler und Laura Kobler (Foto: privat)
Von links: Thomas Steiner, Sabrina Greiler und Laura Kobler (Foto: privat)

„Ich komme ursprünglich aus Kärnten und meine Familie hat dort eine eigene Landwirtschaft. Wir verwenden Treber als Futtermittel, und ich fragte mich, wie Treber noch wiederverwendet werden kann“, sagt Projektleiterin Sabrina Greiler. So entstand die Idee für das Projekt „Brewtiful Minds“. 

Das Projekt entstand im Rahmen der Lehrveranstaltung ‚Social Leadership‘, in der Studierende lernen, soziale Verantwortung zu übernehmen und als künftige Führungskräfte aktiv vorzuleben – und dies im Zuge eines selbstgewählten Praxisprojekts direkt anwenden.

Die Studierenden erarbeiteten zunächst ein theoretisches Konzept zur Projektumsetzung. Später reisten sie nach Kärnten, wo sie in der Bäckerei Café Konditorei Puckl in Wieting einige Laib Brot buken.

Der verwendete Treber stammt von der Hirter Brauerei, einer der ältesten Privatbrauereien Österreichs. „Wir testeten drei verschiedene Rezepte, um aufzuzeigen, dass Treber in mehr als nur einer Sorte Brot Verwendung finden kann. Außerdem ist es uns ein Anliegen, der breiten Bevölkerung den Mehrwert von Kreislaufwirtschaft näherzubringen und nachhaltig in die Zukunft zu blicken“, so Greiler.  

 

Der MasterstudiengangSupply Chain Management der FH Oberösterreich am Campus Steyr vermittelt Kenntnisse in den Bereichen Supply Chain Strategie, Design, Planung und Ausführung. Besonderer Wert wird auf datengetriebenes Management und nachhaltige Lösungen gelegt, um den Anforderungen der Digitalisierung und des Green Deals gerecht zu werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Logistikum Steyr, Österreichs größtem Forschungszentrum für Logistik, fließen neueste Forschungsergebnisse direkt in die Lehre ein.  

 


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