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Nach Eröffnung des Steyregger Rad-Highways trat der Radfahrbeauftragte zurück

Jürgen Affenzeller, 08.10.2019 10:40

STEYREGG. Die 1,1 Kilometer lange Radhauptroute in Steyregg war eben erst eröffnet, da sorgte Radfahrbeauftragter Gerhard Fischer für einen Eklat: Er legte seine Funktion nieder, da seine Hinweise auf verbliebene Gefahrenstellen ungehört blieben.

Der „Rad-Highway“ wurde im Beisein von Landesrat Günther Steinkellner eröffnet. Foto: Land OÖ
  1 / 2   Der „Rad-Highway“ wurde im Beisein von Landesrat Günther Steinkellner eröffnet. Foto: Land OÖ

Der 2. Oktober hätte eigentlich ein guter Tag für die Gemeinde Steyregg werden sollen: Der 1,1 Kilometer lange und 1,6 Millionen Euro teure erste „Rad-Highway“ von Steyregg Richtung Linz wurde feierlich eröffnet. Doch dem Steyregger Radverkehrs-Beauftragten Gerhard Fischer platzte bald darauf der Kragen: Er beklagte fehlende Markierungen für Radfahrer bei Supermarkt-Ausfahrten, Konfliktsituationen durch erzwungene schräge Auffahrten und weitere Gefahrenstellen, die nicht entschärft wurden.

Fischer bemängelt, dass man vor der Eröffnung nicht noch einmal mit einem Sachverständigen die Route abgegangen ist und legte wütend sein Amt als Radverkehrs-Beauftragter von Steyregg nach sechs Jahren nieder.

Bürgermeister wehrt sich

Bürgermeister Johann Würzburger: „Wir sind stolz auf die neue Radverbindung, wir betreiben in Steyregg verhältnismäßig einen Riesenaufwand, ich lasse mir das Projekt nicht schlechtreden.“ Stellen wie die fehlenden Durchgänge und Markierungen kennt Würzburger, betont aber: „Ich muss als Bürgermeister mehrere Sichtweisen haben, an manchen Stellen ist eine Tempobremse für die Radfahrer für alle Verkehrsteilnehmer sicherer.“


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