Wirtschaftskammerwahl: Wirtschaftsbund präsentiert Programm
LINZ. Vergangenes Wochenende fand im Schloss Steyregg die alljährliche Herbstklausur des Wirtschaftbundes Oberösterreich statt. Dabei erarbeitete Landesobfrau Präsidentin Doris Hummer mit 130 Spitzenfunktionären das Programm für die kommenden Monate bis zur Wirtschaftskammer-Wahl im Frühjahr 2020.

Bei der Wirtschaftskammer-Wahl im Frühjahr 2020 kandidiert der OÖ Wirtschaftsbund als „Team Doris Hummer – Wirtschaftsund OÖ“ in 77 Fachgruppen. Dafür erarbeitete Landesobfrau Präsidentin Doris Hummer mit 130 Spitzenfunktionären das Programm für die Wahl bei der Klausur im Schloss Steyregg.
Ohne Entlastungen ist österreichischer Wirtschaftsstandort gefährdet
Durch die zunehmend bedrohliche Konjunkturflaute sieht Wirtschaftsbund-Landesobfrau Doris Hummer die deutliche Notwendigkeit für rasches Handeln: „Der Wirtschaftsabschwung macht Österreichs Unternehmen bereits zu schaffen und so gut wie alle Sektoren der Wirtschaft sind davon betroffen. Angesichts der wirtschaftlichen Lage braucht es jetzt ein Entlastungspaket für den Wirtschaftsstandort. Steuern runter, Bürokratie abbauen und Investitionen in Zukunftstechnologien und Bildung - nur so bringen wir Oberösterreich weiter und sichern Arbeitsplätze“, so Doris Hummer.
Wirtchaftsstandort sichern
Bei dieser Klausur wurden nicht nur Forderungen an die künftige Regierung formuliert, sondern auch konkrete Maßnahmen für Oberösterreich erarbeitet.
„Wir brauchen für Oberösterreich eine Million Euro für eine Digitalisierungsoffensive, 1.000 Euro Prämie für Meister- und Befähigungsprüfung, eine Erhöhung der Nahversorgerförderung sowie die Beschleunigung des Breitbandausbaus. Wir wollen verändern, was uns jeden Tag in unserem unternehmerischen Tun blockiert. Dafür brauchen wir einen klaren Auftrag und eine starke Mehrheit bei der kommenden Wirtschaftskammerwahl im März 2020“, so Doris Hummer.
Visionen für OÖ
Landeshauptmann Thomas Stelzer stellte die Visionen für Oberösterreich vor, bei dem eine Null-Schulden-Politik höchste Priorität hat. „Die Unternehmen und ihre Mitarbeiter sollen in Oberösterreich die besten Möglichkeiten haben, um ihre Erfolgsgeschichten fortzuschreiben. Das ist der Auftrag an die Politik und daran arbeiten wir jeden Tag hart. Für den Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort Oberösterreich ist es daher sehr wichtig, dass die Wirtschaft, Industrie und die Landespolitik gemeinsam an einem Strang ziehen. Ich bin zuversichtlich, dass unser gemeinsames und vehementes Auftreten Gehör finden wird“, so LH Stelzer.
“OÖ fit für die Zukunft machen“
Auch Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner bestätigte die Wichtigkeit der Forderungen und die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit auf allen Ebenen. „Die großen Game Changer liegen auf dem Tisch, an uns ist es, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und unsere Hausaufgaben zu machen, damit der Standort Oberösterreich auch in Zukunft top aufgestellt ist. Einerseits müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen – insbesondere Breitbandversorgung, Flächen für Betriebsansiedlungen und -erweiterungen sowie Ausbildungsangebote -, gleichzeitig wollen wir jene Bereiche forcieren, in denen wir schon jetzt stark sind und hier Leuchttürme schaffen, die über die Grenzen Oberösterreichs hinaus Strahlkraft haben. Wir müssen Oberösterreich gemeinsam fit für die Zukunft machen“, so Markus Achleitner.


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