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TAUFKIRCHEN. Der Filmemacher Paul Wimmer aus Taufkirchen schaffte mit dem Film „Lebensweg“ ein weiteres Glanzstück. Nachdem sein Werk „Auf den Spuren der Sehnsucht“ im vergangenen Jahr die Silbermedaille erreichte, gewann Wimmer mit seiner neuesten Produktion beim Videofestival „OÖ im Film“ Gold.

Helmut Krump und Paul Wimmer freuten sich über die Goldmedaille. Foto: Privat
Helmut Krump und Paul Wimmer freuten sich über die Goldmedaille. Foto: Privat

Paul Wimmer erzählt in seiner Dokumentation die Geschichte eines Mannes auf der Suche nach seiner Berufung. Holzfäller, Bergbauer oder Koch, Hauptsache nicht mehr in die Schule gehen, ist die Devise der Filmfigur. Am Ende wurde er Restaurator. Verfilmt wurde dabei das Leben von Helmut Krump aus Kimpling, der mit seinen Arbeiten als Restaurator die Schätze in Kirchen wie der Basilika Puchheim, der Michaelerkirche in Steyr, Ternberg, Adlwang, Neukirchen an der Vöckla, Wendling, Kallham sowie im Schloss Schönbrunn, Belvedere, Palais Liechtenstein erhält. „Bei diesem Film ist mir erst bewusst geworden, wie viele Schätze wir in der Umgebung haben. In jeder Kirche befinden sich eine Menge an Kostbarkeiten“, erzählt Wimmer. Der 37-minütige Film zeigt auch das Handwerk des Restaurators vom Vergolden bis hin zu Details, wie ein Altar aufgebaut ist. Mit der Filmerei begonnen wurde im Februar, der letzte Schnitt im Oktober gesetzt. Beim Filmfestival „OÖ im Film“ überzeugte das Werk und erhielt Gold. „Ich habe mich wahnsinnig gefreut. Eine Goldmedaille zu erreichen ist nicht so leicht“, so Wimmer und ergänzt: „Trotz der guten Bewertung gab es eine kleine Kritik von einem Juror. Der Kirche in Kallham hätte ich etwas viel Aufmerksamkeit gewidmet. Aber dort war ich schließlich mal Ministrant, außerdem ist es eine wunderschöne Kirche.


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