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TERNBERG. Birgit Aigner stellt aktuell noch bis 31. Juli Ölgemälde am Koglerhof-Rundwanderweg aus. Bei einem Waldspaziergang kann man ihre naturalistischen Kunstwerke entdecken.

Ungewohnte Symbiose: Wald und Kunst Foto: Birgit Aigner
Ungewohnte Symbiose: Wald und Kunst Foto: Birgit Aigner

Naturliebhaberin Birgit Aigner bringt den Wald in die Kunst und die Kunst in den Wald. Am an sich schon idyllischen Rundwanderweg des Koglerhofs können sich derzeit Besucher auf eine künstlerische Entdeckungsreise machen. Raue Rinde, grüne Blätter und zwitschernde Vögel bieten die perfekte Kulisse für die Naturgemälde der Künstlerin. Eine Fliege spaziert frech über eine Leinwand, ein loses Blatt hängt an einem geschnitzten Rahmen und eines der Ölgemälde wird schon von einer kleinen Spinne als Halterung für ihr Netz genutzt... Etwa eine halbe Stunde dauert der Spaziergang durch die Ausstellung. Dabei bleibt die Künstlerin selbst dezent im Hintergrund. Es gibt keinen Lageplan und keine Richtlinien – jeder darf selbst zum Entdecker werden. Umso mehr freut man sich, wenn irgendwo ein gemalter Fliegenpilz auftaucht oder schon von Weitem sichtbar ein goldener Rahmen im Sonnenlicht glitzert.

Bei freiem Eintritt wird dem Betrachter nicht nur die Kunst näher gebracht, sondern auch die Natur selbst. Man ertappt sich dabei, wie man mit besonders wachen Augen zwischen den Bäumen spaziert um kein Bild zu verpassen.

Nach der Rundwanderung bietet sich noch Gelegenheit, im Alpengasthof einzukehren. www.aignernaturkunst.wordpress.com

 


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