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TERNBERG. Der frühere Vizekanzler Reinhold Mitterlehner spricht bei der Gedenkfeier der Katholischen Jugend am Freitag, 27. September, um 18.30 Uhr.

Auch heuer wird in Ternberg an die Gräuel der NS-Diktatur erinnert. Foto: Samuel Haijes
  1 / 2   Auch heuer wird in Ternberg an die Gräuel der NS-Diktatur erinnert. Foto: Samuel Haijes

Die Katholische Jugend der Region Ennstal erinnert alljährlich in der Ternberger Pfarrbaracke an das Leid jener Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus im KZ-Außenlager Ternberg interniert waren. Unter unmenschlichen Bedingungen schufteten sie für den Bau des Ennskraftwerkes. Die jungen Menschen bringen zum Ausdruck, wie wichtig es ist, sich der Gräuel der NS-Diktatur zu erinnern. Keinesfalls sollen sich derartige Ereignisse wiederholen.

Niemals Nummer

Das diesjährige Motto der Gedenkfeier lautet „Niemals Nummer. Immer Mensch“. Mit dem ehemaligen Vizekanzler Reinhold Mitterlehner konnte auch heuer wieder ein prominenter Gedenkredner gewonnen werden. Weitere Ansprachen halten Bischof Manfred Scheuer, die Vorsitzende der Katholischen Jugend OÖ Lisa Infanger sowie Helmut Edelmayr vom Mauthausen Komitee Österreich.

Schulterschluss

Weitere kirchliche und politische Vertreter haben ihr Kommen zugesagt. Musik beisteuern der Jugendchor „re-member“ und ein Ternberger Bläser-Ensemble. Mitveranstalter sind die Markt- und Pfarrgemeinde, der Musikverein, das Rote Kreuz, das Katholische Bildungswerk, die Katholische Frauenbewegung und das Mauthausen Komitee Österreich.

Besuch im Gedenkraum

Beginn der Gedenkfeier ist um 18.30 Uhr, die Besichtigung des Gedenkraums ist bereits ab 17.30 Uhr möglich. Nähere Informationen gibt es bei Reinhard Fischer (Regionskoordinator der Katholischen Jugend in der Region Ennstal, kj.ennstal@dioezese-linz.at) sowie bei Anita Buchberger (Beauftragte für Jugendpastoral im Dekanat Weyer, anita.buchberger@dioezese-linz.at).


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