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WELS/THALHEIM. Die Urlaubssaison ist noch voll im Gange, aber eines ist für den Thalheimer Peter Entenfellner und sein Startup Euroflyrefund schon jetzt sicher: „Das Jahr 2018 wird in die Geschichte eingehen als das Jahr mit den meisten Flugverspätungen in Europa“.

Michael und Martin Allerstorfer (v. l.), Peter Entenfellner und Jörg Hasenleithner holen berechtigte Entschädigungen für Flugpassagiere. Foto: Euroflyrefund

Nach wie vor wissen allerdings nur etwa zehn Prozent der Österreicher, dass sie gemäß einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2004 Anspruch auf bis zu 600 Euro Entschädigung haben. „Wir holen diese Entschädigung von den Airlines, von denen sich vor allem Billig-Airlines mit Ausreden und Schikanen erfolgreich um die Auszahlung drücken“, verspricht Entenfellner.

Nur wenige werden aktiv

Das Thalheim-Welser Legal-Tech Startup ist seit etwa sechs Monaten mit seinem Service online und greift auf weltweite Flug- und Wetterdaten sowie ein europaweites Netzwerk von Rechtsanwälten zurück, um gegen die mächtigen Airlines notfalls auch vor Gericht berechtigte Ansprüche von verspäteten Flugpassagieren durchzusetzen. Denn: nur fünf Prozent der möglichen Entschädigungen werden ausbezahlt.

Auf www.euroflyrefund.com erfährt man alles Wissenswerte und kann kostenlos und anonym überprüfen wie viel Entschädigung man voraussichtlich erwarten kann. Voraussetzung für eine EU-Flugentschädigung sind Start oder Landung innerhalb der EU. Bei Flugverspätung, Flugstreichung, verpasstem Anschlussflug oder überbuchtem Flug sowie Downgrade ist eine Einforderung bei allen Airlines weltweit bis drei Jahre rückwirkend möglich.

Bis zu 600 Euro retour

Die Erfolgsprovision für die gesamte Abwicklung reicht von Null bis 29 Prozent der Entschädigungssumme. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Flugdistanz, bis zu 1.500 Kilometer gibt es 250 Euro, bis 3.500 Kilometer 400 Euro und über 3.500 km 600 Euro Entschädigung Das Kostenrisiko einer Klage übernimmt Euroflyrefund zu 100 Prozent.


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