Gestohlene Schuhe sind wieder da - Täter gefasst
TRAGWEIN. Der Einbruch in die Lagerhalle der Schuhfabrik Schütze Schuhe ist geklärt. Der Haupttäter wurde gefasst und ein Großteil der Beute mit einem Marktwert von fast 200.000 Euro sichergestellt. Das gab Geschäftsführer Thomas Schützender bekannt.

Zunächst unbekannte Täter hatten in der Nacht auf den 29. November 2016 ein Fenster der Halle des Sicherheitsschuhproduzenten im Mühlviertel aufgezwängt, waren eingestiegen und konnten so von innen das Tor öffnen. Mit einem Gabelstapler transportierten sie originalverpackte Dachdecker- und Asphaltierer-Sicherheitsschuhe und weitere Modelle, beispielsweise Winterstiefel, palettenweise von den Regalen zum Tor der Halle. Dort verluden sie ihre Beute mit einem Marktwert von fast 200.000 Euro. Bevor sie sich aus dem Staub machten, schlossen sie das Tor wieder.
Tatwerkzeug brachte Ermittler auf die Spur
Am Tatort ließen sie aber nicht nur die Schuhkartons und die leeren Paletten zurück, sondern auch Tatwerkzeuge. Damit konnte die Polizei eine Verbindung zwischen dem Einbruch und einer ihr nicht unbekannten slowakischen Tätergruppe herstellen. Ihre Kollegen in der Slowakei forschten rasch den Haupttäter aus und überwachten ihn gezielt. Als er versuchte, einen Teil der gestohlenen Ware nach Tschechien zu bringen, erfolgte der Zugriff.
Großteil der Beute wiederbeschafft
Die Ermittler fanden eine große Menge der teilweise schon weiterverkauften Ware bei einem Zwischenhändler, ebenso weitere in geheimen Lagern versteckte Schuhe. Von den entwendeten 1.885 Paaren sind insgesamt 1.695 sichergestellt worden. Schützender holte sie in der vergangenen Woche aus der Slowakei an den Erzeugungsort zurück.


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