Belastungstest für Florianis
TRAGWEIN. Bei fast jedem Regenpritscher im Juli hieß es in und rund um Tragwein: Land unter! „Das geht schon an die Substanz“, erzählt Feuerwehr-Kommandant Daniel Schützenhofer von der FF Tragwein.

Wenig Schlaf, sich von Knacker, Kuchen und Kaffee ernähren und die körperlichen Anstrengungen haben die Feuerwehrleute an ihre Grenzen gebracht. Angefangen hat alles am 2. Juli, seither stehen die drei Feuerwehren von Tragwein quasi im Dauereinsatz. Die vielen Überflutungen zeigen aber, dass der Teamgeist spitze ist. „Sonst schafft man das nicht. Selbst die, die sich beim Einsatz verkühlen, beißen rein und helfen weiter mit. Wir haben aber auch verständnisvolle Arbeitgeber, die unsere Feuerwehrleute jederzeit davonlassen, auch wenn das im vergangenen Monat wirklich oft war“, sagt der Kommandant. Zum Glück sei jetzt Urlaubszeit, da sind mehr Leute auch unter der Woche verfügbar.
Wenn es auch körperlich enorm anstrengend für die Feuerwehrleute ist, so stecken sie die Situation psychisch doch gut weg. „Bei dem Hochwasser ist Gott sei Dank kein Mensch zu Schaden gekommen und auch wenn oft die Sirenen geheult haben, so ist das psychisch nicht so belastend wie zum Beispiel ein schwerer Verkehrsunfall“, erklärt Schützenhofer. 56 Aktive zählt derzeit die FF Tragwein, 90 Prozent davon waren bei den Unwettern im Einsatz.


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