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TRAGWEIN. „Vielleicht sind Engel auch zrupft – Tagebuch einer pflegenden Angehörigen“ heißt das Buch von Eva Hintersteininger, in dem die pensionierte Religionslehrerin aus Tragwein unverblümt ehrlich über die Heraus- und Überforderung der Pflege alter und kranker Angehöriger berichtet.

Die Pflege hilfsbedürftiger Angehöriger ist Thema des Buches. Symbolfoto: Wodicka
Die Pflege hilfsbedürftiger Angehöriger ist Thema des Buches. Symbolfoto: Wodicka

Hinter dem ironisch gefärbten Buchtitel verbergen sich gesammelte Erfahrungen von mehr als 30 Jahren als pflegende Angehörige. Eva Hintersteininger, Jahrgang 1950, schreibt über die Zeit der Betreuung und Pflege ihrer kranken und hilflos werdenden Eltern und davon, wie sie für die im Haus lebende sehbehinderte und völlig auf Hilfe angewiesene Tante ebenso rund um die Uhr Pflege leistet. Der auf dem Cover als Engel erscheinende, mehrfach schwer beeinträchtigte Bruder Franz nimmt im Leben seiner jüngeren Schwester ebenso einen wichtigen Platz ein. Die Autorin nimmt ihre Leser mit zu packenden Momenten des Nicht-mehr-Könnens und der Überforderung, aber auch zu freudigen und humorvollen Erlebnissen. Die nötige Kraft für ihre Aufgaben schöpft Eva Hintersteininger seit jeher aus ihrem tiefen christlichen Glauben, aus dem familiären Zusammenhalt und guten freundschaftlichen Kontakten.

Die Pflegeerfahrungen Eva Hintersteiningers sind als Buch im Eigenverlag erschienen und bei ihr unter der Adresse Markt 8, 4284 Tragwein oder per E-Mail unter andreas.hunger@gmx.at erhältlich, der Unkostenbeitrag beträgt zwölf Euro zuzüglich Porto.

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