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TRAUN. Sonnenaufgang über der Au, das Trauner Kraftwerk im Zoom, Wolken im Zeitraffer, mit dem Rad über die Trauner Eisenbahnbrücke und vieles mehr – die beiden Multimedia­künstler Christian Redtenbacher und Dominik Kusel haben die Stadt Traun in einem Video imposant in Szene gesetzt.

Oedter See Fotos: Frames in Time
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Die Idee: einen ganzen Tag in Form von 1:30 Minuten Zeitraffer darzustellen. „Es sollten atemberaubende Bilder in neuen Perspektiven entstehen und ein Zeitraffervideo, genauer eine Mischung aus statischen und dynamischen Zeitraffern“, erzählt Redtenbacher (28) im Tips-Gespräch. Rasch sei eine kleine Roadmap mit sehr vielen Aufgaben, die nacheinander abgearbeitet gehörten, entstanden. „Zuerst überlegten wir uns, welche Standorte in Traun besonders sind. Dann machten wir uns über den Aufbau des Videos Gedanken und welche Plätze sich als Drehorte eignen würden“, erklärt Kusel (24) den Fahrplan zum Dreh.

300 Stunden

Darauf ging es ans Eingemachte, Kamera und Objektive eingepackt und dann wurde tagelang fotografiert und ausgewertet, wieder fotografiert und so weiter. Schlussendlich wurden rund 25 Bilder ausgearbeitet und die Zeitraffer erstellt. Daraus wurde dann das Video „Traun – eine Stadt in Bewegung“ geschnitten. Mehr als 300 Stunden haben die beiden Hobby-Fotografen, die sich in einer Trauner Firma kennengelernt haben, in das aufwändige Projekt investiert. „Den Anstoß dazu gab uns übrigens Karl-Heinz Koll, der Besitzer des Lokals Trauner Bier“, plaudert Redtenbacher aus dem Nähkästchen.

Sommerprojekt

Die Videoaufnahmen wurden letzten Sommer in ganz Traun aufgenommen. Fertiggestellt wurde das Projekt schließlich Ende August. „Die Stadt an sich ist sehr reizvoll, gerade die Nähe zur Au und zum Oedtersee macht sie für Naturliebhaber zu etwas Besonderem. Auch viele große Firmen sind hier angesiedelt. Für uns besonders wertvoll ist auch der wöchentliche Bauernmarkt“, spricht Redtenbacher über die Vorzüge seiner Heimatstadt. Neben dem spektakulären Timelapse-Video sind außerdem noch schöne Fotoaufnahmen von den besonderen Orten in und um Traun entstanden - „ein positiver Nebeneffekt“, so Kusel.

Von Laien zu Profis

Mit Fotografieren und Filmen beschäftigen sich Redtenbacher und Kusel bereits seit ihrer Jugend. Irgendwann fiel der Entschluss zu der ersten professionellen digitalen Spiegelreflexkamera und ab dann ging es rasant dahin. Sie gründeten ihre Firma „Frames in Time“ und arbeiten seitdem nebenberuflich als Fotografen und Videoproduzenten. „Reizvoll daran ist der Augenblick an sich, das Festhalten von Licht und Stimmung, gemischt mit unserer Wahrnehmung der Welt und damit, andere Menschen begeistern zu können – das ist für uns einfach das Größte“, erzählt Redtenbacher. Das gesamte Video gibt es übrigens auf www.frames-in-time.com zu sehen.


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