Radarsäule ab 1. Oktober in Betrieb
TRAUN. Nach der Neuverordnung der Tempo-30-Zone durch den Gemeinderat auf Grundlage eines positiven Sachverständigengutachtens geht die neue Radarsäule beim Schloss Traun ab 1. Oktober 2016 in Betrieb. Das heißt, ab diesem Datum werden alle Temposünder abgestraft, so die Stadt Traun.

„Die neue Radarsäule stellt gerade in diesem neu gestalteten Bereich rund um das Trauner Schloss ein wichtiges Werkzeug zur Verkehrsberuhigung dar“, ist der Trauner Bürgermeister Rudolf Scharinger (SPÖ) überzeugt. Vor allem die Sicherheit der Fußgänger – die dort in Zukunft vermehrt die Straße queren müssen – stehe dabei an oberster Stelle. „Durch die Ausdehnung des Zentrums in Richtung Süden und die Neubauten von BFI, AMS und Spinnerei sowie durch die Straßenbahnhaltestelle vor dem Schloss erwarten wir dort eine gesteigerte Fußgänger-Frequenz. Mit der Radarüberwachung versuchen wir, einen Beitrag zur Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer zu leisten“, erklärt Scharinger weiter.“Darüber hinaus kommen die Einnahmen der Trauner Bevölkerung für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, wie beispielsweise der Straßenbahn zugute“, so der Bürgermeister.
Radarsäule sorgt für Kritik
Die neuerliche Aufstellung eines Radarkastens vor dem Schloss Traun im „Tarndesign“ sorgte bereits im Sommer aufgrund der Erfahrungswerte, die man mit Radarkästen an dieser Stelle gemacht hat, für Verwunderung in Traun: Verkehrsstadtrat Günter Plakolm (ÖVP) wunderte sich auf Tips-Anfrage darüber, dass „für das neue Radar 80.000 Euro in die Hand genommen wurden und dass es für die Fahrer sehr unauffällig ist“. Nichts desto trotz ist Scharinger von der Sinnhaftigkeit der Radarsäule überzeugt: „Auch die Bewohner des Bezirksaltenheims benutzen den dortigen Fußgänger-Übergang. Darüber hinaus kommen die Einnahmen den Traunern für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zugute.“


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