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TRAUN.  Bei der letzten Landtagssitzung wurde ein Initiativantrag der sozialdemokratischen Abgeordneten betreffend einem neuen Tarifmodell für den Oberösterreichischen Verkehrsverbund (OÖVV) abgelehnt. Dies löste in Traun nun erneut eine Diskussion aus.

Die Linie 4 fährt seit 10. September bis zum Schloss Traun. Foto: Stadtarchiv Traun
Die Linie 4 fährt seit 10. September bis zum Schloss Traun. Foto: Stadtarchiv Traun

„Es geht nicht um die Kernzone generell, sondern darum, dass Traun mit drei Stationen mitten im Stadtgebiet aus der Kernzone herausfällt und dadurch eine massive Verteuerung für die Straßenbahnbenützer von und nach Traun entsteht. Das ist für die Trauner unverständlich und ist in hohem Maße ungerechtfertigt“, kommentierte der Trauner ÖVP-Fraktionsobmann Bernhard Kuppek den Initiativantrag der SPÖ-Fraktion im OÖ Landtag und bemerkt dazu ergänzend, „dass der Trauner Bürgermeister und Verhandlungsführer die Situation bis dato immer schön geredet hat und offensichtlich jetzt versucht, die Misere in Richtung Landtag zu verlagern“. Dem setzt der Trauner Bürgermeister Rudolf Scharinger (Bild) auf Tips-Anfrage entgegen, dass nicht er der Entscheidungsträger sei, sondern das sei „Sache des Landes Oberösterreich“ und das sei zu akzeptieren.

„Wabensystem überdenken“

„Ich war bei der Landtagssitzung dabei und der Initiativantrag meiner Parteikollegen wurde leider abgelehnt. Man kann zwar das Wabensystem überdenken, ideal wäre auch für uns Trauner das Modell ,was man fährt, das zahlt man““, schlägt Scharinger vor. Doch die Preisgestaltung für die Bim- und Bustarife mache der OÖVV und hier „kann man nicht gegen den Wind pinkeln. Wenn jemand das System prüft, dann ist das Landessache, das ist gesetzlich so“, betont Scharinger. „Als Stadt Traun stellen wir bereits finanzielle Mittel für Förderungen von Jahreskarten zur Verfügung, hier haben wir bereits Maßnahmen gesetzt, dass wir unsere Bewohner entlasten“, so der Bürgermeister.<


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