Keine Wohnbebauung im Schlosspark Traun
TRAUN. Das Thema „Wohnbau im Schlosspark Traun“ scheint nach der letzten Gemeinderatssitzung erledigt. Nach den Grünen und ÖVP zog die Trauner FPÖ nach und sicherte die Ablehnung einer Wohnbauverbauung im Schlosspark zu.

Nach Einbringung eines Zusatzantrages von VP-Stadtrat Wolfgang Weitmann zur Erstellung eines Bestandsvertrages zwischen dem Eigentümer Graf von Abensberg-Traun und der Stadtgemeinde Traun mit einem Wohnbauverbotspassus im Schlosspark lenkten die Freiheitlichen ein und sicherten die Ablehnung einer Wohnbauverbauung im Schlosspark zu. „Für uns sind die Erhaltung des Parks und der längst erforderliche Bau der Musikschule notwendig und wir sind diesen Zielen ein gutes Stück näher gekommen“, so Weitmann.
„Kein Thema“
„Nachdem die Wohnungsgenossenschaft Lebensräume ihr Vorhaben, einen Teil des Trauner Schlossparks mit Wohnhäusern zu bebauen, im Vorjahr zurückgezogen hat, ist das für uns kein Thema mehr“, sagt Bürgermeister Rudolf Scharinger (SPÖ) auf Tips-Anfrage. Es sei „sinnlos, darüber zu diskutieren, weil es dafür ohnehin keine Mehrheit gebe“, so das Trauner Stadtoberhaupt.
Hintergrund: Da Grundstückseigentümer Graf Abensberg und Traun eine Gesamtlösung wollte, wurde ein Bauverbot auf dem Grundstück vertraglich fixiert. Nicht davon betroffen sei laut Stadtgemeinde der Teil des Schlossparks, auf dem die neue Landesmusikschule stehen soll (Herrenhaus). Hier habe der Eigentümer den Pachtvertrag mit der Stadt Traun verlängert und einen neuen Pachtzins festgelegt.


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