Beim "Fest für Archäologie" Roms Erbe im Salzkammergut auf der Spur
TRAUNKIRCHEN. Roms kulturelles und geistiges Erbe ist allgegenwärtig. Beim „Fest für die Archäologie“ gibt Stefan Traxler, wissenschaftlicher Leiter der soeben zu Ende gegangenen Landesausstellung, einen Überblick zum aktuellen Forschungsstand – und zu neuen Entdeckungen im Salzkammergut.

Über 500 Jahre lang prägte das Römische Reich mit seinen Legionären, Handwerkern und Bauern, seiner Sprache, seiner Architektur und Lebensweise unser Land und hat dabei bleibende Spuren hinterlassen.
In seinem Festvortrag geht Stefan Traxler diesen Spuren nach und damit der Frage, welchen Beitrag die Römer für die Entstehung der heutigen Kulturlandschaft Oberösterreichs geleistet haben. Im Mittelpunkt stehen die römischen Legionäre, die nicht nur über Jahrhunderte hinweg die Nordgrenze des Reiches sicherten, sondern auch die Errungenschaften der römischen Zivilisation verbreiteten. Die Folgen waren ein reger Kulturaustausch mit dem Mutterland, aber auch mit den „Barbaren“ jenseits der Donau und eine florierende Wirtschaft.
Einen zweiten Schwerpunkt des Vortrags bilden das zivile Leben in den Städten, den dörflichen Ansiedlungen und den Einzelgehöften sowie das Straßen- und Verkehrssystem, das die Siedlungen untereinander und mit Italien verband.
Für die musikalische Umrahmung des Festes, das heuer wieder in Zusammenarbeit von ARCHEKULT mit der Internationalen Akademie Traunkirchen durchgeführt wird, sorgt das Gitarrenduo Guggi Schrempf und Magdalena Bichler; den Abschluss bildet ein gemütlicher Ausklang bei Wein und Brötchen. Eintritt frei


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