Seit 50 Jahre retten Traunkirchner Helfer Menschen aus Bergnot
TRAUNKIRCHEN. Beim Festakt zu ihrem 50-jährigen Bestehen ihrer Ortsstelle blickten die Bergretter auf die Entwicklung seit 1966 zurück.

Während in der Gründungsphase 17 Männer dem Verein angehörten und sich in erster Linie Skiunfälle am Burgstein kümmerten, sind gegenwärtig 35 Mitglieder tätig. In den letzten 50 Jahren mussten die Bergretter zu rund 600 Einsätzen ausrücken, unzählig sind die Stunden, die sie für Fortbildung, Übungen und Assistenzeinsätze bei Waldbränden und Sportveranstaltungen aufwendeten.
600 Einsätze in 50 Jahren
Das Einsatzgebiet der Traunkirchner umfasst heute das Gebiet vom Gmundnerberg, Grasberg, Hochlecken über die Hochsteinalm bis zu den beiden Sonnsteinen und liegt fast zu zwei Drittel auf Altmünsterer Gebiet. Während bis vor wenigen Jahren kleine Räume in der Volksschule und in der Folge das ehemalige Lehrerhaus als Heimstätte dienten, besitzt der Verein seit Herbst eine moderne Einsatzzentrale. Auch der Bau der Sonnsteinhütte in den Jahren 1966 bis 1969 wurde rückblickend erwähnt. Sepp Vogl zimmerte einst mit freiwilligen Helfern fast im Alleingang die Hütte auf. Heute entspricht das beliebte Ausflugsziel allen modernen behördlichen Ansprüchen hinsichtlich Wasseraufbereitung und Kläranlage und ist ein touristischer Magnet für den Ort.
Den Höhepunkt des Abends bot ein von Jakob Siessl gestalteter Film über die Entwicklung der lokalen Institution. Reminiszenzen an die Anfänge des Vereines wurden geweckt, jedoch auch leidvolle Erinnerungen an die Kameraden der Gründergeneration, die nicht mehr am Leben sind.


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