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TRAUNKIRCHEN. Mit einer durchaus ironischen „Verhüllung“ wurde die Diskussion rund um den Stein-Phallus entlang eines Kreuzweges nun, zumindest vorläufig, beendet. Das Kunstwerk soll für einen guten Zweck versteigert werden.

Anstelle eines Stein-Phallus ziert nun Goethe den Garten des Villen-Besitzers. Foto: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR

Ein wahres „Osterwunder“ brachte das Pressegespräch rund um die derzeitige Causa Prima in Traunkirchen zutage: Der umstrittene Stein-Phallus im Garten der „Russen-Villa“ wird während der Feiertage mit einer - literarisch gestalteten - Hülle versehen, danach soll er für einen guten Zweck versteigert werden. Den Schätzwert beziffert Besitzer Jürgen Hesz mit 80.000 bis 100.000 Euro.

Bürgermeister Christoph Schragl zeigte sich von Hesz´ Entgegenkommen beeindruckt und freute sich über das spontane und unvermutete “Ostergeschenk“ des Skulpturenbesitzers.

Hintergrund der Diskussion

Zum Hintergrund: Die zwei Meter hohe antike Steinskulptur eines erigierten Penis sorgt seit einigen Tagen für Aufregung weit über Traunkirchen hinaus (die Tips berichteten). Der Phallus ist genau entlang eines - vor allem rund um die Osterzeit - viel benutzten Kreuzweges platziert. Zuletzt musste  eine von der Gemeinde angebrachte Verhüllung wieder abmontiert werden, da sie sich auf Privatgrund befand.


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