Stein-Phallus steht noch immer
TRAUNKIRCHEN. Im April sorgte eine zwei Meter hohe Stein-Statue in Phallus-Form für Aufregung: Der Welser Antiquitätenhändler Jürgen Hesz hatte sie just in der Karwoche auf seinem Grundstück neben dem Kreuzweg aufgestellt. Die medienwirksame Aufregung war nach wenigen Tagen beigelegt: Man einigte sich darauf, das antike Stück – angeblich ist die Statue über 2000 Jahre alt und 80.000 Euro wert – für wohltätige Zwecke zu versteigern. Geschehen ist aber bis jetzt noch nichts – was am Wochenende zu zahlreichen Medienberichten führte.

Hesz sieht die Gemeinde am Zug, dort gibt es jedoch im Moment andere Prioritäten, wie Bürgermeister Christoph Schragl (VP) erklärt: „Nachdem es die grundsätzliche Einigung gegeben hat, muss die Sache noch im Detail besprochen werden. Wir werden uns in den kommenden Monaten dazu Gedanken machen“, so Schragl. Die von seiten der SP geäußerten Bedenken, es könne sich um eine verbotene Geschenkannahme handeln, nehme er ernst. SP-Obmann Richard Held betont, dass man die rechtliche Lage prüfen müsse. Die SP sei dagegen, dieses Geschenk anzunehmen.


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