Wasserrettung: 30 Stunden Übung
TRAUNKIRCHEN. Auch dieses Jahr veranstaltete die Wasserrettung Traunkirchen eine 30 Stunden Übung für die Mitglieder der Jugendgruppe.

Die Übung begann mit der Suche eines Motors, der am Tag zuvor in Ufernähe versenkt wurde. Mithilfe eines Sonars suchten die Teilnehmer den Grund des Sees ab. Im Anschluss wurden verschiedene Übungen mit dem Rescueboard, dem Wurfsack, dem Wurfball und der Rettungsboje absolviert. Am Nachmittag ging es mit einer Funkschulung und einem Erste Hilfe Kurs weiter.
Rettungseinsätze
Nach der Erste Hilfe Einheit wurde die ÖWR Traunkirchen alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete: Felssturz in Karbach mit zehn verletzten Personen. Sofort wurde das Boot ins Wasser gelassen und die jungen Teilnehmer machten sich auf den Weg zum Ostufer des Sees. Ein Jugendlicher bekam die Rolle des Einsatzleiters. Die anderen Helfer konnten bei dieser Übung gleich das Wissen aus der Erste Hilfe Einheit anwenden. Nach dem Einsatz konnten die Kinder auch noch bei einigen Stationen, die die Dienststelle des Roten Kreuzes in Ebensee vorbereitet hatte, in die Arbeit der Rettungssanitäter hineinschnuppern.
Mitten in der Nacht folgte die nächste Alarmierung. Ein defektes Motorboot trieb mit einer bewusstlosen Person an Board in Traunkirchen am See herum. Auch diesen Einsatz meisterten die Jugendlichen.
Am nächsten Morgen wurde die Jugendgruppe am Ostufer ausgesetzt. Die ÖWR Gmunden kam ihnen zur Hilfe und rettete die Kinder mit einem Rescueboard. Nach der Knotekunde ging es für die Teilnehmer noch mit dem Boot auf den See. Nach zwei aufregenden Tagen und einer schlaflosen Nacht ging die 30 Stunden Übung zu Ende.


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