Gemeinde Traunkirchen verfügt über ausreichend Mülleimer
TRAUNKIRCHEN. Bürgermeister Christoph Schragl aus Traunkirchen wehrt sich gegen die Vorwürfe von Leserbriefen und appelliert an Spaziergänger und Hundebesitzer.

„In unserer kleinen Traunseegemeinde gibt es derzeit 50 öffentliche Mistkübel, davon werden 46 von der Gemeinde selbst betreut und alle zwei Tage ausgeleert – bei Bedarf auch öfter“, weist Ortschef Christoph Schragl hin. Wie Tips berichtete, hat eine Leserbrief-Schreiberin kürzlich behauptet, es gäbe kaum Möglichkeiten und die Leute seien gezwungen, ihren Müll einfach wegzuwerfen. Bei einem Rundgang durch den Ortskern und den wichtigsten touristischen Hotspots wies der junge Ortschef auf jeden einzelnen Mülleimer hin. „Beim Einstieg zum Sonnstein gibts es Bedarf, dort werden wir seitens der Gemeinde agieren und einen Müllkorb errichten“, sagt Schragl. Seitens der Landwirtschaft ist man aber besonders Hundebesitzern gegenüber verärgert. „Es sind in der Umgebung bereits mehrere Kälber und auch die Muttertiere aufgrund von nachgewiesenem Hundekot gestorben“, klagt Ortsbauernobmann Michael Buchberger. „Meistens werden die Hunde einfach frei laufen gelassen und verrichten ihre Notdurft in den Wiesenflächen“, ergänzt Buchberger. Man appelliert daher an Spaziergänger und die Vernunft von Hundebesitzern, die öffentlichen Mistkübel zu benutzen und auch den Hundekot zu entfernen und fachgerecht zu entsorgen. Es kostet übrigens bis zu 7.500 Euro Strafe wenn man seinen Müll einfach in der Natur entsorgt und dabei erwischt wird.


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