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UNTERWEISSENBACH. Die kleine Kapelle, handgefertigt von Buchner Holzbaumeister-Lehrlingen, wurde im Rahmen eines Wandertages eingeweiht.

Die Lehrlinge von Buchner haben die Handwerkerkapelle gebaut. Fotos: Buchner Holzbaumeister
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Die 12 Lehrlinge von Buchner Holzbaumeister in Unterweißenbach führten heuer unter der Anleitung erfahrener Poliere ein besonderes Projekt aus. In traditioneller Holzbauweise errichteten sie eine Kapelle auf einem Aussichtspunkt oberhalb des Firmengeländes am Alm Granit-Wanderweg Nr. 27. Die Kapelle wurde mit gemalten Naturmotiven mit besinnlichen Texten und mit einem Altarbild, das die Heilige Familie darstellt, ausgestaltet. Die Segnung der neuen Handwerkerkapelle fand im Zuge des Musikwandertages statt. Nach dem Platzkonzert der Musikkapelle Unterweißenbach marschierten die Wanderer zur Kapelle, wo Pfarrvikar Richard Pöcksteiner die Kapellenweihe vornahm. Arienbläser umrahmten den Gottesdienst. Anschließend ging es zur Stärkung bei der Labstelle am Firmenstandort Buchner. 

Die Holzkonstruktion der Kapelle wurde händisch aufgerissen und (bis auf wenige Teile) händisch abgebunden, Holzverbindungen wurden in traditioneller Zimmermannskunst ausgeführt, das Dach mit Schindeln gedeckt. Das Wissen um diese Bauweise ist vor allem für die immer öfter gefragte, fachgerechte Sanierung von historischen Altbauten sehr wertvoll. Traditionelle Holzverbindungen, Holznägel statt Spax – all das erfordert viel Gespür für den Werkstoff Holz und Erfahrung aus der Praxis. Geschäftsführer Christian Buchner: „Bei größeren Sanierungsprojekten suchen die Bauherren genau die Konstellation, die wir anbieten können: Das Wissen um den naturgerechten Umgang mit Holz, fundiertes handwerkliches Können und entsprechende Personalkapazität, um ein anspruchsvolles Sanierungsprojekt bis ins Detail planen und auch umsetzen zu können.“

Lehrling Tobias Hintersteininger: „Das ist für einen Zimmerer-Lehrling heute schon etwas ganz Besonderes, wenn alles mit der Hand ausgearbeitet wird. Da spüren wir, wie bodenständig unser Beruf ist.“ Und Polier Hans Luger sagt: „Dass man als Zimmerer immer ganz genau sein muss – mit und auch ohne maschinelle Unterstützung – das erlebten unsere jungen Leute bei diesem Projekt sehr gut. Es ist schön zu sehen, welche Freude ihnen das Handwerk macht.“ 


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