Mühlviertler Alm hat schon drei Viertel der Leader-Fördermittel ausgeschöpft
UNTERWEISSENBACH. Eine hervorragende Zwischenbilanz über das Leader-Programm 2014 bis 2020 zog Geschäftsführerin Renate Fürst vom Regionalverband Mühlviertler Alm bei der Vollversammlung: Fast drei Viertel der zur Verfügung stehenden Fördermittel von 2,096 Millionen Euro sind bereits in 56 genehmigten Projekten gebunden.

2,8 Millionen Euro beträgt das Gesamtbudget der 56 genehmigten und zum Teil umgesetzten Leader-Projekte. „Der Anteil der Leader-Förderung daran ist mit 1,5 Millionen Euro beträchtlich“, schilderte die neue Mühlviertler Alm-Geschäftsführerin Renate Fürst bei der Vollversammlung. Lob für den hohen Umsetzungsgrad 73 Prozent bei Leader-Projekten kam von Johann Gruber, Leiter der Gruppe Agrar- und Regionalförderung in der Abteilung Land- und Forstwirtschaft des Landes OÖ. „Auf der Mühlviertler Alm wird immer sehr unaufgeregt und gleichzeitig sehr professionell gearbeitet“, sagte Gruber.
Vom Schorschi-Lift bis zum Stoakraftweg
Zu den bereits umgesetzten Projekten gehören zum Beispiel der Johannesweg und die Bücher über den spirituellen Pilgerweg, die Qualitätsverbesserung beim Schorschi-Lift in St. Georgen am Walde, die junge Dorfmitte Langfirling, das Familieninformationszentrum Unterweißenbach, der Obstschaugarten Thauerböck in Kaltenberg, Mühlviertler Almholz und der erst am 1. Mai eröffnete Stoakraftweg im Naturpark Mühlviertel.
Bewerbung für neue Leader-Periode
Bereits jetzt denkt die Region mit Obmann Johann Holzmann, Bürgermeister von Königswiesen, an die Bewerbung für die nächste Leader-Periode, die von 2021 bis 2027 laufen wird. „Das neue Leader-Programm wird mit Finanzmitteln in ähnlicher Größenordnung wie bisher dotiert sein, das gewährleistet eine kontinuierliche Regionalentwicklung auf der Mühlviertler Alm“, berichtete Johann Gruber.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden
29.05.2019 09:15
Danke EU?
Die Wähler in diesen Gemeinden sagen danke, indem sie zu einem überdurchschnittlich hohen Prozentsatz die EU-kritische FPÖ gewählt haben. So schaut's aus.