Pensionist fiel auf Internetbetrüger hinein
URFAHR-UMGEBUNG. Durch Internetbetrüger erlitt ein 78-Jähriger einen Schaden im vierstelligen Bereich.

Dazu kam es, nachdem ein 78-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung im Internet einen Probeaccount auf einer Tradingplattform erstellte: er überwies den geforderten Einstiegsbetrag via Online-Banking, entschied sich aber später, den Account wieder zu löschen und sein Geld zurückzufordern. Dies blieb jedoch ohne Erfolg.
Betrüger gab sich als vermeintlicher Broker aus
Nach einigen Tagen erhielt der Pensionist schließlich einen Anruf von einer Person, die sich als vermeintlicher Broker einer Handelsplattform ausgab. Dieser gab zu verstehen, dass er sich um die angeforderte Rücküberweisung kümmern werde. Hierzu benötigte er aber den Zugriff auf das Bankkonto des Betrugsopfers sowie auf dessen Computer.
So gab der 78-Jährige seinen PC über eine Fernwartungssoftware frei und führte gemeinsam mit dem angeblichen Broker mehrere Transaktionen durch. Dabei gab er Überweisungen mit einer insgesamt vierstelligen Summe frei und übermittlete die Transaktionsnummern telefonisch. Am 26. April 2021 loggte sich der Pensionist erneut bei seinem Girokonto ein und entdeckte im Bearbeitungsmodus einen Überweisungsauftrag über eine fünfstellige Summe. Daraufhin ließ er sofort sein Konto sperren und bat telefonisch die Überweisung nicht durchzuführen. Somit blieb es bei einem Schaden im vierstelligen Bereich für den Pensionisten..


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