„Lines between Us“ verbindet Malerei, Tanz und Musik in der Kulturplattform Artifex in Zwettl
ZWETTL/HIRSCHBACH. Mit „Lines between Us – Dialog im Zwischenraum“ zeigt die Künstlerin Doris Breuer aus Hirschbach von Samstag, 6. Juni, bis Sonntag, 5. Juli, in der Kulturplattform Artifex in Zwettl/Rodl ein interdisziplinäres Ausstellungs- und Performanceprojekt. Der Eintritt ist frei.

Im Mittelpunkt stehen gut 25 großformatige Ölgemälde, in denen sich Linien, Texte und malerische Schichten zu vielschichtigen Bildräumen verbinden. Die Arbeiten thematisieren das Spannungsfeld zwischen Trennung und Verbindung und richten den Blick auf das, was zwischen den Zeilen und Formen entsteht. „In Lines between Us interessieren mich die Zwischenräume – dort, wo Linien nicht trennen, sondern Beziehung, Erinnerung und Dialog sichtbar machen“, sagt die Künstlerin.
Zwischenräume als zentrales Motiv
Erweitert wird die Ausstellungseröffnung durch die Live-Performance „Goethe groovt – Die Schrift in uns“, in der Malerei, Tanz, Sprache und Musik in einen lebendigen Dialog treten. Gemeinsam mit der Musikformation Goethe groovt und der Tänzerin Miriam Stadler entsteht ein vielschichtiger Erfahrungsraum über Wahrnehmung, Identität, Weiblichkeit und das Sichtbarwerden des Verborgenen. Die Ausstellung lädt dazu ein, den Zwischenraum als Ort der Resonanz zu erleben – als Raum für Reflexion, Begegnung und neue Bedeutungsebenen. Das Projekt setzt ein künstlerisches Zeichen für Verbindung, Dialog und die leisen Linien, die Menschen miteinander verbinden. „Mich berührt das Ungesagte: jene leisen Stimmen, die zwischen den Zeilen, zwischen den Körpern und zwischen den Bildern spürbar werden“, so Breuer. Im Zentrum all ihrer Arbeit stehen Frauenfiguren, die in unterschiedlichen Bewusstseins- und Übergangszuständen erscheinen.


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