Die Hälfte der Freibäder im Bezirk soll geschlossen werden
BEZIRK. Jedes zweite Freibad in Urfahr Umgebung ist in Gefahr. Von 230 Freibädern in Oberösterreich sollen laut Bäderstudie nur 100 übrig bleiben.

Im Bezirk würde dies eine Verkleinerung von 15 Freibadlandlagen auf sechs bedeuten. Die Grünen starten eine Rettungsaktion für Oberösterreichs Freibäder. Sie warnen, dass mit eine Umsetzung der sogenannten Bäderstudie ein massiver Kahlschlag bei den heimischen Bädern bevorsteht. Die Bäderstudie sieht vor, dass nur noch ein Freibad pro 15.000 Menschen erhalten bleiben soll. Im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit seinen knapp 84.000 Einwohnern, gibt es insgesamt konkret zehn klassische Freibäder, vier Strandbäder und eine Naturbadeanlage. Um auf den vorgeschriebenen Wert zu kommen, müssten mehr als die Hälfte der Freibäder zusperren. Dieser Schließungsplan wird auch in der aktuellen Beantwortung einer Grünen Anfrage durch Landesrat Michael Strugl bestätigt. „Das würde einen Kahlschlag von weit mehr als 50 Prozent bedeuten und das würde die Lebensqualität im gesamten Bezirk ganz massiv gefährden“, warnt Severin Mayr, Landtagsabgeordneter der Grünen Oberösterreich.


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