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Urfahr-Umgebung. Der Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein hat auf die letzte Woche in den Tips erschiene Kritik von Nationalrat Michael Hammer bezüglich der Pendlerproblematik reagiert.  

Parken am Jahrmarktgelände – nicht mehr erlaubt. Foto: Weihbold
Parken am Jahrmarktgelände – nicht mehr erlaubt. Foto: Weihbold

Hein: „Mit dem letzten Statement demaskiert Herr Hammer sein Desinteresse am eigentlichen Thema. Es ist auch verständlich, denn seine Pendlerallianz hat ihren Dienst mit dem Schlagen der Wahl erledigt. Denn wenn Herr Hammer sich wirklich mit dieser Thematik beschäftigen würde, hätte er viele Antworten auf seine Fragen beispielsweise aus der Presse entnehmen können, jede Frage wurde mehrmals durch die Stadt oder das Land, weil uns Transparenz besonders wichtig ist, medial kommuniziert“, erklärt Hein,Chaos blieb aus.

Linz als Wirtschaftsmotor

Hein weiter: „Die Absicht, das Jahrmarktgelände zu vergebühren, hat die ÖVP-Pendlerallianz zur Weißglut gebracht. Ihr aggressives und unsachliches Vorgehen hat schlussendlich eine Lawine losgetreten, die die Sperre des Geländes zur Folge hatte. Das Land stellte nun wegen der laufenden medialen Diskussion die korrekte Widmung des Geländes – nach über 20 Jahren – in Frage. Die Stadt war nun gezwungen, den Sachverhalt rechtlich vertiefend beurteilen zu lassen. Die Beurteilung ergab, dass die derzeitige rechtsgültige Widmung ein Parken – egal ob gebührenpflichtig oder kostenlos – verbietet. Wenn es ursprünglich zwar nicht geplant war, das Gelände sofort für das Parken zu sperren, hat diese rechtlich unumgängliche Sperre die gewünschten positiven Verkehrslenkungseffekte erzielt, denn seit Herbst nutzen deutlich mehr Menschen die Pendlerbusse. Auch das vorausgesagte Park-Chaos in Urfahr blieb aus. Es war zumindest bis jetzt nicht notwendig, das Bewohnerparken in Urfahr maßgeblich zu erweitern.“In einer Stadt haben Verkehrsräume für den Verkehrsstadtrat, bedingt durch die starke Verbauung nur eingeschränkte Kapazitäten. Hein: „Diese können nicht beliebig erweitert werden. Ein objektiver Blick – ohne parteipolitische Motivation – verdeutlicht die Verkehrssituation. Linz als Wirtschaftsmotor der Region hat mehr Arbeitsplätze als Einwohner. Die Kehrseite dieses wirtschaftlichen Erfolgs ist natürlich der tägliche Stau während der Stoßzeiten. An Werkstagen passieren 300.000 Kraftfahrzeuge die Linzer Stadtgrenze, dazu kommt noch der innerstädtische Individualverkehr. So ist es kein Wunder, dass die A 7 im Bereich der Autobahnbrücke nach der Südosttangente in Wien zu den meistbefahrenen Straßen zählt. Linz hat damit sogar in Europa eine Sonderstellung, denn es gibt keine vergleichbare Stadt, die eine ähnliche Situation – mehr Arbeitsplätze als Bewohner – aufweisen kann.“

Ein umfassendes Park&Ride-Konzept

Für Hein ist ein gefordertes Park&Ride-Konzept Angelegenheit des Landes. Hein: „Das Land arbeitet bereits an der Umsetzung. Auch wurden extrem attraktive und vor allem gerechte Finanzierungsmodelle den Gemeinden vorgestellt, sodass sie lediglich 12,5 Prozent der Kosten zu tragen hätten. Trotz dessen weigern sich aber die ÖVP-Bürgermeister (etwa Walding oder Ottensheim) diese umzusetzen. Ein Argument das in dem Zusammenhang zu hören ist: Nutznießer dieser Anlagen wären ohnehin nur Auswärtige. Mit diesem Kirchturmdenken wird es im Großraum Linz keine Verbesserungen im Verkehr geben. Denn es muss jedem klar sein, dass Park&Ride-Anlagen nur außerhalb des Stadtgebietes und so nahe wie möglich an den Wohnorten der betroffenen Menschen einen Sinn ergeben.“


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Gastuser
Gastuser
26.02.2018 16:28

Rettet demDativ

erziehlt ? Echt jetzt? Ist eine korrekte Orthografie zuviel verlangt ?

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Gastuser
Gastuser
26.02.2018 14:36

ich bin keinesfalls ein freund von hein...

... aber damit, dass die pendlerallianz die lawine losgetreten und die sperre des geländes verursacht hat, damit hat er recht!